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AUF DEN PUNKT GEBRACHT 2-3/2016

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Tappen Sie nicht in die Falle!

Keine Frage, die positiven Aspekte einer Arbeitswelt, die zunehmend mobiler und flexibler wird – inzwischen spricht man von Agilität, klingen verheißungsvoll: effizientere Abläufe, verbesserte Erreichbarkeit, schnellere Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse und vereinfachter Informationsaustausch – all das geht aufs Konto der sogenannten Enterprise Mobility.

Einige gehen in ihrer Begeisterung sogar weiter und behaupten, dass Mitarbeiter, die mobil arbeiten dürfen, auch zufriedener und dementsprechend leistungsbereiter sind. Doch Vorsicht, denn ganz so einfach ist es doch nicht. Allzu oft machen sich bei der Umsetzung einer entsprechenden Mobilitätsstrategie die Schattenseiten der „schönen neuen Arbeitswelt“ bemerkbar.

MANGELNDE UNTERSTÜTZUNG

In diesem Zusammenhang ist zum einen die (Sicherheits-)Problematik der technischen Anbindung der „Mobile Workforce“ zu nennen. Hinzu kommt eine mangelnde strukturelle und mentale Unterstützung zugunsten der Mitarbeiter. Eine dritte Einschränkung ist die Ausstattung der Arbeitsplätze – sei es im Büro oder am Heimarbeitsplatz –, die vielfach nicht den gültigen ergonomischen und sicherheitstechnischen Standards genügt.
Bei der Beschäftigung mit einer Arbeitskultur „to go“, die mobil, global und hoch flexibel ausgelegt ist, erweist sich also eine ganzheitliche Sicht auf die Dinge als zwingend erforderlich. Denn in den Unternehmen gilt es nach wie vor, neben technischen und „baulichen“ vor allem auch mentalitätsbedingte Hindernisse zu überwinden. Nicht umsonst spricht Microsoft in diesem Zusammenhang von Menschen, Orten und Technologien als sogenannte „Trilogie der neuen Art des Arbeitens“. Dieser ganzheitlichen Sichtweise folgend hat sich FACTS entschlossen, in dieser Doppelausgabe die beiden Bereiche „Mobiles Arbeiten“ und „IT und Technik“, denen wir in der Vergangenheit jeweils eine gesonderte Ausgabe gewidmet haben, thematisch zu bündeln.

HAUSAUFGABEN MACHEN!

Wer sich mit „neueren“ Formen der Arbeit auseinandersetzt, der muss zunächst einmal seine Hausaufgaben erledigen. Und das bedeutet, er muss im Hinblick auf die Büroorganisation, -kommunikation und -einrichtung wissen, was er benötigt, was der Markt bietet, welche Vorteile ihm bestimmte Produkte und Dienstleistungen verschaffen und an wen er sich wenden kann. Mehr denn je ist also ein Überblick gefragt, damit die strategischen Investitionsentscheidungen sitzen. Nur wer diesen Überblick hat, kann teure Fehlinvestitionen und falsche Entscheidungen vermeiden.
Und mit diesem Wissen lassen sich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Enterprise Mobility seinen vollen Nutzen entfalten kann – und die Mitarbeiter eben nicht in die Freiheitsfalle tappen. Unternehmen, denen es jedoch gelingt, eine mobile, flexible Umgebung zu etablieren, die die eigenen Mitarbeiter motiviert, sich an deren Lebensentwürfe anpasst und die von allen Beteiligten „gelebt“ wird – haben Grund zur Zuversicht. Denn sie haben die besten Vorbedingungen geschaffen für das Wichtigste, was sie überhaupt haben können: begeisterte, hundertprozentig engagierte und zufriedene Mitarbeiter.

Wir wünschen Ihnen eine anregende und informative Lektüre unserer aktuellen Doppelausgabe.

Herzlichst Ihr FACTS-Team

 

 
 Foto: shutterstock

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