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BRANCHE Anwendungs-Software 6/2016

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Don’t worry, be appy

Mobile Anwendungen erlauben es, Inhalte aus den unterschiedlichsten Quellen in die digitale Welt zu übertragen. Die vorzugsweise auf Smartphones und Tablets installierten Apps werden zu ständigen Begleitern ihrer Besitzer und machen es Unternehmen möglich, genau auf das Nutzerverhalten ihrer Kunden abgestimmte Angebote zu erstellen – vorausgesetzt, sie setzen auf eine professionelle, hoch qualitative Lösung und einen kompetenten Partner.

 

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 „Der Einsatz individueller, innovativer und hochwertiger mobiler Apps und Webanwendungen, mit denen sie ihre Kunden und Partner stärker an sich binden können, erlaubt es Unternehmen, sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu verschaffen."

STEPHAN HECK, Geschäftsführer der sprylab technologies GmbH

 

 

 

 
Die Deutschen sind schon lange im Internet angekommen“, bringt es der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. lakonisch auf den Punkt und stützt sich dabei auf seine in Kooperation mit TNS Infratest und Google durchgeführte Global Connected Consumer Study 2015. Laut der Experten sind derzeit 83 Prozent der Deutschen online. Dabei nutzen sie zunehmend das mobile Internet. So sei die Anzahl internetfähiger Endgeräte seit 2012 pro Person von 1,7 auf 2,6 Geräte im Jahr 2015 gestiegen.
Bevorzugt kommen dabei Smartphones und Tablets zum Einsatz. Speziell die Smartphone-Nutzung sei seit 2011 deutlich gestiegen – dies quer durch alle Altersgruppen. „Kaum ein anderes Medium hat einen so starken Einfluss auf das Medienverhalten der deutschen Konsumenten genommen wie das Smartphone“, kommentiert der BVDW die Untersuchung. „Und kaum ein anderes technisches Gerät bringt so einen hohen persönlichen Stellenwert und eine damit verbundene individuelle Nutzung.“
Dass diese Entwicklungen Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen, leuchtet jedem ein. Wer sichtbar bleiben will, sollte sich vor dem Einsatz mobiler Lösungen nicht scheuen. „Ob bei der Suche nach Unternehmen, Öffnungszeiten, Produktpreisen und Bewertungen oder bei Terminvereinbarungen: Die Gründe potenzieller Kunden, ein mobiles Endgerät für die Informationsfindung zu verwenden, sind zahlreich“, schildert der BVDW. Für Unternehmen eröffne dies neue Kanäle, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und Vertriebswege zu erschließen.
Jedoch sei trotz dieser vom technologischen Fortschritt getriebenen Entwicklung zu beobachten, dass viele Unternehmenswebsites heute noch nicht für mobile Endgeräte optimiert sind und somit die Vorteile, die sich ihnen bei der Darstellung auf einem mobilen Endgerät bieten würden, gar nicht oder zumindest nicht voll ausschöpfen können.

NACHHOLBEDARF

„Entscheider überschätzen die Güte der eigenen mobilen Webseiten systematisch“, hat auch das Online-Magazin zum Mobile Business „mobile zeitgeist“ festgestellt. „Nur gut 40 Prozent der Webseiten sind derzeit überhaupt sichtbar für die mobile Ansicht angepasst.“ Somit gebe es noch viel zu tun für Unternehmen aller Branchen, wollen sie sich die Wettbewerbsvorteile verschaffen, die eine gut verstandene mobile Strategie ihnen bescheren kann.
„Der Einsatz individueller, innovativer und hochwertiger mobiler Apps und Webanwendungen, mit denen sie ihre Kunden und Partner stärker an sich binden können, erlaubt es Unternehmen, sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu verschaffen“, weiß auch Stephan Heck, Geschäftsführer der sprylab technologies GmbH. „Nur mit den richtigen Produkten und Lösungen können sie die Chancen, die der mobile Wandel bietet, optimal nutzen“.
Solche professionelle Produkte und Lösungen entwickelt sprylab und gleich auch die Strategien dazu. Das im Jahr 2007 von Stephan Heck und Benjamin Kolb gegründete Unternehmen beschäftigt inzwischen mehr als 50 Mitarbeiter und freut sich über ein regelmäßiges Wachstum – neben Daimler und verschiedenen Medienhäusern wie dem Axel-Springer- und dem Weka-Verlag oder Hubert Burda Media und Bauer vertrauen Firmen wie unter anderem T-Systems, simpleshow, Bristish Red Cross, carus music oder McFit auf die Expertise der Berliner.

ZWEI SÄULEN

„Unser Anliegen war es von Beginn an, nicht nur Dienstleistung zu verkaufen, sondern darüber hinaus ein besonderes Produkt zu entwickeln“, erzählt Heck, der im Anschluss an sein Studium große Projekte in der Softwareentwicklung bei der Daimler AG betreute, bevor er den Schritt ins Unternehmertum wagte. „Heute stützt sich unser Angebot auf zwei Säulen: Unsere e-Publishing Lösung Purple DS und IT-Dienstleistungen einschließlich Beratung.“

AUF ENDGERÄTE ANGEPASST

Das Herzstück dieses Angebots stellt Purple DS dar – die Anwendung kam im Jahr 2010 im Rahmen eines Projekts mit dem Axel-Springer-Verlag, der eine digitale Version der Bild-Zeitung bereitstellen wollte, zustande und ist seitdem eine eigenständige Marke. Schnell wurde aus der anfänglichen Animationssoftware eine umfassende Produktionslösung, die den Kunden entlang des gesamten ePublishing-Prozesses begleitet. „Es ging darum, ein neuartiges Konzept zu bieten und den Redakteuren ein Produkt an die Hand zu geben, mit dem sie Artikel mit eingebauten Animationen oder Videos erstellen können, dies ohne programmieren zu müssen“, erläutert Heck. „Inzwischen nutzen viele große Verlagshäuser Purple DS, um Inhalte zu digitalisieren und diese mit Möglichkeiten zu Animationen und Interaktionen erlebbar zu gestalten.“
So können Verlage ihre digitalen Magazine oder Bücher und Unternehmen ihre Mitarbeiterzeitungen oder Produktkataloge als Apps für Smartphones, Tablets und Desktop zur Verfügung stellen. „Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets möchten Unternehmen ihre Printprodukte als Apps anbieten. Dabei sollen die Inhalte in kurzer Zeit speziell auf die Endgeräte angepasst und überzeugend dargestellt werden“, schildert Heck die Erwartungen heutiger Kunden. „Mit der SPRYLAB I Purple DS können Designer digitale Publikationen gestalten und in Sekunden mit einem Klick Apps erstellen. Bei der Entwicklung professioneller Apps setzt sprylab auf stabile Lösungen, die nachhaltig gepflegt werden.“

REGELMÄSSSIGES PUBLIZIEREN

Mit Purple DS lassen sich Inhalte aus verschiedensten Quellen importieren und frei kombinieren: So können Anwender Bilder, Texte und Layouts etwa aus Adobe InDesign übernehmen, mit PDFs arbeiten oder Inhalte direkt aus ihrem Content-Management-System (CMS) holen. „Durch Animation und Interaktion werden digitale Erlebnisse geschaffen. Dies ist überaus wichtig, denn schließlich liegt das Erfolgsgeheimnis einer App in seinem Inhalt. Stimmt dieser, funktionieren auch Kundengewinnung, Kundenbindung und Monetarisierung“, betont Heck. „Mit unseren Analytics-Funktionen erfahren unsere Kunden, was ihrer Zielgruppe gefällt. Sie lernen von ihren Nutzern, optimieren ihre Inhalte und erreichen somit eine höhere Kundenzufriedenheit.“
Ebenfalls von zentraler Bedeutung ist bei dem Einsatz einer App die konsequente Pflege der Inhalte. Nur durch regelmäßiges Publizieren entsteht die gewünschte dauerhafte Kundenbindung. „Wer ständig am Ball bleibt, schafft eine fünfmal höhere Reichweite“, hat Heck festgestellt. „Dabei zahlt sich Qualität auf jeden Fall aus. Immerhin schließen 55 Prozent der 18- bis 35-Jährigen von der Güte einer App auf die Leistung des Unternehmens.“
Bei der Entwicklung einer App, stehen die sprylab-Experten ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite – dies bis zur Veröffentlichung und auch während des Betriebs. Bereits in der Konzeptphase leisten sie fachkundige Unterstützung, sodass sich in Zusammenarbeit mit dem Kunden die bestmögliche Lösung finden lässt. Auch wird somit sichergestellt, dass alle für die Realisierung der App wichtigen Aspekte berücksichtigt wurden, was im weiteren Verlauf des Projekts einen Mehraufwand für eventuell erforderliche Kurskorrekturen vermeidet.
„Sobald die Ideen gesammelt und alle Ziele gesetzt sind, legen wir die Anforderungen fest. Mit klaren Vorstellungen können wir dann ein erfolgsversprechendes Konzept entwickeln, die notwendigen Kompetenzen definieren und last, not least, das Investitionsvolumen abschätzen“, erörtert Heck. „Dabei fließen die umfangreichen Erfahrungen und das Wissen unseres Entwicklungsteams über die besonderen Möglichkeiten mobiler Lösungen in den Entwurf ein. Darüber hinaus stellen wir sicher, dass der Ansatz realistisch und effizient ist.“

VOR ALLEM NUTZEN

Die App- und Webdesigner von sprylab gehen bei der Umsetzung des App-Konzepts gründlich vor und stellen den individuellen App-Nutzen in den Mittelpunkt. Dazu bedienen sie sich den am Anfang des Projekts festgelegten Zielen, Zielgruppen und den vordefinierten Kommunikationsinhalten. „Das Design der App-Bedienung muss Anforderungen der Nutzer ebenso berücksichtigen wie die intuitive Bedienung und die technischen Möglichkeiten“, beschreibt Heck. „Interaktionsmuster helfen bei der Gestaltung des Layouts und der Befehle. Um die Anwenderfreundlichkeit der Applikationen zu ermitteln, setzen wir nicht nur auf erprobte Erfolgsmodelle, sondern wir führen auch Tests durch, um verschiedene Lösungsansätze zu vergleichen und das App-Design noch besser an die Nutzerpräferenzen anzupassen.“
Neben Purple DS bietet sprylab fast ein Jahrzehnt Erfahrung in der Umsetzung komplexer IT-Projekte für alle Unternehmensgrößen. So erlauben es zum Beispiel iBeacon und Audio Lokalisierung, virtuelle Museumsführungen über Smartphones zu erleben.
In welchem Bereich und für welche Organisation auch immer eine App umgesetzt wird, arbeiten die sprylab-Spezialisten stets mit Blick auf höchste Effizienz. „Die App ist zweifelsohne die Nummer eins der mobilen Kommunikation. Doch nur gute Apps werden genutzt – der Rest vergrößert den Datenmüll. Denn negative Erfahrungen mit Apps werden von den Benutzern umgehend quittiert“, ist sich Heck sicher. „Daher ist hohe Qualität die unabdingbare Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche App. Diese gilt es, durch regelmäßige automatisierte Tests sicherzustellen.“
Weisen sie diese kompromisslose Qualität auf, lohnen Unternehmens-Apps in mehrerlei Hinsicht. Sie können etwa das Ansehen eines Unternehmens erhöhen, aber auch den Service verbessern. Gute Apps erlauben es, Workflows zu optimieren, neue Vertriebswege sowie auch Kommunikationskanäle zwecks Kunden- oder Mitarbeiterbindung aufzubauen oder Marktuntersuchungen durchzuführen. Durch ihren Einsatz lassen sich Offline- und Online-Bereiche miteinander verbinden und die Kundenzufriedenheit steigern sowie messen. Auf jeden Fall verleihen sie Firmen und Organisationen eine höhere Sichtbarkeit, was in den hart umkämpften Märkten von heute schließlich ein zentrales Erfolgskriterium darstellt.

 

foto5APFEL ODER BROMBEERE?

Bei der Entwicklung einer effizienten App sind einige Kriterien ausschlaggebend. Dazu gehören neben der Berücksichtigung des eingesetzten mobilen Betriebssystems auch Art und Zweck der Anwendung.

Apps lassen sich auf Smartphones, Tablets, E-Readern, Fernsehern, in Autos oder auf Computern ausführen. Diese Geräte sind mit unterschiedlichen Betriebssystemen ausgestattet, die jeweils die Implementierung einer eigenen, nativen Version der App erfordern.  

Smartphones setzen vorwiegend auf Android, iOS, Windows Mobile und Blackberry, was es bei der Erstellung der App und im Betrieb unbedingt zu beachten gilt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ohne Mehraufwand Apps auf die Endgeräte erfolgreich zu installieren und somit Kosten zu sparen.

Bei dem Aufbau einer App ist die Wahl zwischen drei Grundlagen möglich. Je nach  Anforderungen und Investitionsvorhaben entscheiden sich Unternehmen für:

Native Apps
Speziell für ein Betriebssystem entwickelt, sind sie schnell und können auf den erweiterten Funktionsumfang des Geräts wie etwa auf die integrierte Kamera zugreifen. Der Betrieb erfolgt auch ohne Internetverbindung. Nachteil: Die Portierung auf andere Plattformen ist aufwendig.
 
Web Apps
Sie sind fast vollständig unabhängig von den jeweiligen Endgeräten, da ihre Nutzung über einen Webbrowser erfolgt. Bei geringem Installations- und Wartungsaufwand stehen sie dem Anwender stets in der aktuellen Version zur Verfügung. Nachteil: Die App startet langsamer, braucht eine Internetverbindung und kann nur eingeschränkt auf die nativen Funktionen des Endgeräts zugreifen.

Hybride Apps
Neben nativen Merkmalen benutzen diese Apps auch Webanwendungen. Bestandteile solcher Apps lassen sich für andere Plattformen wiederverwenden. Umsetzungs- und Anpassungsaufwand sind geringer als bei nativen Apps. Darüber hinaus ist der Zugriff auf den erweiterten Funktionsumfang der Endgeräte möglich. Nachteil: Aufbau und Aktualisierung der Hybride App sind aufgrund der nativen Komponenten deutlich aufwendiger als bei der Web App.

 

Graziella Mimic

 

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Fotos: shutterstock

 

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