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TEST Bürodrehstuhl Inwerk Imperio Chair 9/2017

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Schlank im Preis und im Design

Wir sprechen es mal offen aus: Der relativ geringe Preis für einen auf den ersten Blick sehr hochwertigen Stuhl hat die FACTS-Redaktion etwas stutzig gemacht, sind gleichwertige Stühle auf dem Markt doch in der Regel um ein Vielfaches teurer. Ob Qualität und Sitzkomfort des „Imperio Chair Chillback“ von Inwerk dennoch überzeugen können, das wollten die Testredakteure wissen.

Im Laufe der letzten Jahre hatte die FACTS-Redaktion mehrere hundert Stühle im Test – und damit eine ganze Reihe an Vergleichsmöglichkeiten. Von günstig bis teuer, von sehr hochwertig bis eher zweifelhaft, was die Qualität angeht. Das Model „Imperio Chair Chillback“ von Inwerk konnte die Redakteure wieder aufs Neue überraschen – wie, das zeigt der folgende Test. Wie viel Qualität und Ergonomie bei einem Bürodrehstuhl kann man für knapp 250 Euro erwarten? Mit dieser Frage im Hinterkopf nahmen sich die Tester das neue Modell des Meerbuscher Fachhändlers Inwerk, der seit einiger Zeit auch eigene Produkte auf den Markt bringt, vor.

DER SIEHT ABER GUT AUS

inen besonders bequemen und gleichzeitig ästhetischen Drehstuhl wollte das Unternehmen kreieren. Und die erste Reaktion auf den Imperio Chair war auch durchweg positiv. Der Stuhl macht optisch einen sehr hochwertigen Eindruck, was nicht zuletzt an dem gesteppten Rücken und vor allem an den Alu-Ringarmlehnen liegt. Die einen sehen es vielleicht als Nachteil, dass sich durch die Armlehnen aus poliertem Aluminium – die auf Wunsch mit schwarzen Echtlederauflagen erhältlich sind – keine Höhen- oder Weitenverstellungen vornehmen lassen. Für die anderen sind sie ein schönes Designmerkmal, das den Stuhl optisch aufwertet und damit auch dem Büroraum insgesamt eine hochwertigere Note verleiht. So praktisch eine Höhenverstellung manchmal auch wäre: Im Test bei der täglichen Büroarbeit hat sie keiner der Redakteure wirklich vermisst.

Der Rücken ist relativ schlank im Design: Obwohl er gepolstert ist, passt sich das elastische Polsterpad der Körperkontur genau an, was eigentlich eher bei Netzrücken üblich ist. Durch ihre geschwungene Form dient die ergonomisch geformte Rückenlehne als Lendenwirbelstütze. Eine extra Lordosenstütze ist nur bei dem Modell mit Netzrücken vorhanden.

Etwas Ausdauer muss man allerdings beweisen, wenn es um die Verstelllung des Rückenlehnengegendrucks geht: Erst nach vielen Umdrehungen sind spürbare Unterschiede festzustellen. Der gleichzeitige Vorteil dabei: Er lässt sich dadurch sehr fein und „weich“ abstufen und sehr zielgerichtet auf die eigenen Bedürfnisse einstellen.
Einen Pluspunkt vergaben die Tester, die sich in Körpergröße und -gewicht teils deutlich unterschieden – der Stuhl ist übrigens bis zu 120 Kilogramm belastbar – außerdem für die weiche, aber zugleich stabile Sitzfläche, die auch ein Sitzen über einen längeren Zeitraum fast schon gemütlich macht. Übrigens: Der bisher ausschließlich in Schwarz erhältliche Bezugsstoff ist von Inwerk mit 100.000 Scheuertouren nach Martindale getestet. Und wer ihn zwischendurch mal waschen möchte, kann ihn einfach über einen Klettverschluss abnehmen. Einfach austauschen lassen sich auch die leicht laufenden Rollen, die sich für Teppiche und harte Böden gleichermaßen eignen, gegen Tellergleiter, die in wenigen Sekunden aus dem Bürodrehstuhl einen schicken Konferenzstuhl machen. Wenn man so will, hat man mit dem Imperio Chair gleich zwei Stühle für unterschiedliche Situationen auf einmal.

HOCHWERTIG VERARBEITET

Und da wären wir wieder bei der Frage nach dem günstigen Preis und der Qualität. Aus FACTS-Sicht ist der Stuhl ein Geheimtipp für all diejenigen, die eine gute Qualität zu einem geringen Preis suchen. Es sind keinerlei Mängel an dem Stuhl festzustellen, die Verarbeitung ist einwandfrei und optisch macht er insgesamt einen sehr wertigen Eindruck. Auch ist eine hochwertige und langlebige Donati-Synchronmechanik aus Alu-Druckguss verbaut. Alles in allem kann der Stuhl bei den mittel- und höherpreisigen Modellen locker mithalten. Die Redaktion kann sich den günstigen Preis nur damit erklären, dass die Marge für den Hersteller geringer ausfällt als bei vielen anderen Anbietern.

Anna Köster

FAZIT

Der Drehstuhl Imperio Chair von Inwerk hat aus FACTS-Sicht ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einen Pluspunkt erhält der Stuhl unter anderem für seine bequeme Sitzfläche, das moderne Design (hier sind besonders der Rücken und die Armlehnen hervorzuheben) und die Tatsache, dass er sich mit nur wenigen Handgriffen vom Schreibtischstuhl in einen Konferenzstuhl umbauen lässt.

Produkt: Imperio Chair
Beschreibung: Bürodrehstuhl
Anbieter: Inwerk GmbH
Preis: 249 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.inwerk-bueromoebel.de

Beurteilung

siegel9017

Sitzkomfort: 6/6
Handhabung: 6/6
Design: 6/6  
Preis/Leistung: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut   

 

 

 
 
 

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