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SPECIAL Büromöbel Plagiate 10/2015

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Dreister Ideenklau

Wenn edle Designermöbel mit vergleichsweise kleinen Preisen locken, sind Schnäppchenjäger auf der Pirsch – nach dem Motto: „Warum nicht sparen, wenn möglich?“ Doch Vorsicht: Denn das Mobiliar kann sich als wahrer Reinfall entpuppen – dann nämlich, wenn klar wird, dass es sich um ein wertloses Plagiat in minderer Qualität handelt. Solche Imitate tauchen vermehrt auf dem Markt auf und richten auch bei Herstellern und Designern einen großen Schaden an.

Gute Qualität hat (meist) ihren Preis. So sind Designklassiker – egal ob als Original oder als lizenzierter Nachbau, wie etwa der Firmen Cassina und Knoll – wahrlich keine Schnäppchen. Ein „Barcelona“-Sessel von Knoll kostet etwa 4.500 bis 5.000 Euro. Für einen LC2-Sessel von Le Corbusier aus dem Hause Cassina sind mindestens 3.000 Euro fällig. Verlangt ein Anbieter viel weniger, ist zu vermuten, dass er kein Lizenzprodukt verkauft.
Längst nicht jeder, der Klassiker schätzt und gerne selbst besitzen würde, kann sich diese auch leisten. Kein Wunder, dass der Markt mit Plagiaten solcher Designerstücke überschwemmt wird. „Die Preise der Replikate sind im Grunde das einzige Verkaufsargument“, weiß Rechtsanwalt Malte Sprenger aus Düsseldorf. „Jeder Interessent weiß oder vermutet zumindest, dass Plagiate qualitativ eher minderwertig sind oder sein müssen. Denn selbst wenn man die Aufwendungen des Originalherstellers für Forschung und Entwicklung abzieht, bliebe die Differenz zwischen dem Preis des Originals und der Kopie erheblich.“ Erklären ließe sich das damit, dass die Kopie weniger qualitätsbewusst hergestellt wird, auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um eine sogenannte Billigkopie handeln muss.

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MINDERWERTIGE QUALITÄT: Replikate können schnell kaputtgehen und durch den Einsatz minderwertiger Materialien die Gesundheit gefährden

QUALITÄT ZAHLT SICH AUS

Während sich die Originale durch ihre hohe Qualität, die Langlebigkeit und ihren hohen Wert, der im Laufe der Jahre steigen kann, auszeichnen und sie damit sogar teilweise eine gute Geldanlage sind, müssen Käufer von Fälschungen mit vielen Nachteilen rechnen. Neben fehlenden oder eingeschränkten Produktfunktionalitäten, schlechter Verarbeitung, verblassenden Farben oder durchgesessenen Polstern bei Sitzmöbeln können der Einsatz und die Verarbeitung von minderwertigen Materialien auch zu  gesundheitlichen Problemen führen. „Es gibt zwar keine Möbelpolizei, die Schadstoffe in Möbeln feststellt – weder bei Originalen noch bei Plagiaten. Fakt ist aber, dass Möbel aus europäischer Produktion strengeren Grenzwerten für Gesundheit und Umwelt unterliegen als außereuropäisch produzierte Möbel. Asiatische Importware könnte daher mehr Schadstoffe ausdünsten als europäische Möbel“, weiß Ursula Geismann vom Verband der deutschen Möbelindustrie.
Und gerade in China hat das Kopieren Tradition. Nach dem Motto „Der Schüler ehrt den Meister, indem er ihn kopiert“ werden regelmäßig Geschäftsideen und vor allem Produkte nachgeahmt, manchmal schon, bevor das Original überhaupt auf dem Markt ist. Inspiration holen sich die Fälscher häufig auf Messen, auf denen deutsche und europäische Hersteller ihre Neuheiten präsentieren. Vor allem die Möbelmesse Orgatec entpuppt sich dabei als wahre Fundgrube. Dass viele der asiatischen Besucher dort nicht gern gesehen sind, erklärt sich von selbst, wenn man hört, dass sie augenscheinlich ein verdächtiges Interesse beispielsweise an Mechaniken von Drehstühlen äußerten, wie Hersteller im Nachhinein berichten. Und auch Kataloge und Marketingmaterialien erfreuen sich bei vielen Besuchern großer Beliebtheit. Manchmal etwas zu großer.

FÄLSCHER WERDEN GEDECKT

So gefielen die charakteristischen Formen des Drehstuhls „scope“, entworfen von Martin Ballendat für den Hersteller Viasit, auch einigen Besuchern auch China. „Sie besorgten sich Bildmaterial der Modellinie, bauten diese in ihre Kataloge ein und gaben sie als ihre eigenen Entwürfe aus“, berichtet Designer Ballendat. Der Beweis: Auf der auf die Orgatec im Jahr 2010 folgenden Büromöbelmesse in Guangzhou, der China International Furniture Fair (CIFF), lag ein Katalog aus, der nicht nur die Modellfamilie „scope“ enthielt. Die Entwürfe des Designers – Drehstühle und Loungesessel wie „tempus“ von Brunner oder „Riola“ aus dem Hause Züco – finden sich in Katalogen chinesischer Hersteller als deren eigene Entwürfe wieder.

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Chinesische Kopie
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Original von Martin Ballendat
IM VERGLEICH: Der „Little Perillo“, designt von Martin Ballendat (Original rechts), wurde dreist von einer chinesischen Firma kopiert, die auf einer Messe für das Modell sogar eine Auszeichnung erhielt.

Doch auf dieser Messe lagen nicht nur Kataloge aus: „Letztes Jahr wurde dort sogar eine Kopie meines für Dauphin entworfenen Modells ‚Little Perillo‘ ausgestellt“, erinnert sich der Designer. „Dabei bestand die besondere Dreistigkeit darin, dass die chinesische Herstellerfirma meine Kopie beim Messedesignwettbewerb anmeldete und sogar eine Auszeichnung errang!“ Eine Reklamation bei den Veranstaltern des Wettbewerbs wurde ignoriert – trotz des Verweises auf die Urheberschaft am Modell „Perillo“ seit 2008 und auf die insgesamt zehn Designpreise. „Damit ist wohl klar, dass chinesische Kopien auch von den chinesischen Veranstaltern gedeckt werden.“ Hierzulande einfach unvorstellbar.

PROBLEME ENTSCHÄRFEN

Die mangelnde Qualität der Replikate kann Produkthaftungsklagen nach sich ziehen. Dass Produkte wie der gefälschte „scope“ oder der Plastic Chair und der Panton Chair von Vitra tatsächlich in den Handel gelangen, wird zwar durch die EU erschwert − dem Bundesjustizministerium zufolge beschlagnahmte der Zoll im Jahr 2009 über 117 Millionen Artikel bei der Einfuhr in die Europäische Union – und auch Gespräche der EU mit Staaten wie China sollen das Problem der Produktpiraterie weiter entschärfen. Martin Ballendat hat sogar den Eindruck, dass inzwischen höhergestellte chinesische und koreanische Hersteller sehr konzentriert und bewusst eigenes Design entwickeln und europäische und amerikanische Designer engagieren, sodass sich auf höherem Niveau langsam ein Wandel vollzieht.
Bis sich dies jedoch deutlich bemerkbar macht – und vor allem auf sämtlichen Ebenen – dürften nicht nur Jahre, sondern womöglich Jahrzehnte vergehen. „Dadurch, dass in China die Erzeugung von Plagiaten auf der Tagesordnung steht, konnte sich über Jahrzehnte eine negative Konstellation in China entwickeln. Dort gilt dies offenbar rein kulturell betrachtet nicht als Rechtsverstoß“, sagt Ballendat.
Und wie können und müssen sich Designer und Hersteller am besten schützen? „Der beste Schutz vor Fälschungen stellt meines Erachtens eine hoch qualifizierte Fertigung über sehr differenzierte Vorrichtungen und Werkzeuge dar“, sagt Martin Ballendat. In Wirklichkeit ist eine ausgefuchste und sorgfältig entwickelte Technik nicht so einfach kopierbar.“ Doch gerade Hersteller, die nicht selbst im eigenen Land, sondern im Ausland produzieren lassen, sollten aufpassen, weiß Industriedesigner Rido Busse: „Wir liefern beispielsweise den chinesischen Partnern das Know-how, stellen die Maschinen auf, schulen die Mitarbeiter, und die produzieren dann“, fasst er die Problematik bereits 2006 in einem Interview für das Schweizer Kulturmagazin zusammen. „Und die nutzen das Wissen und die Maschinen dann, um heimlich Replikate anzufertigen – und diese dann zu einem Bruchteil des eigentlichen Preises anzubieten.“

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GERNE KOPIERT: Den Panton Chair von Vitra gibt es neben der Version mit einer Vollkunststoffschale auch in einer "günstigen Variante aus mattem Polypropylen

EIN KOSTSPIELIGER PROZESS

Dass ein Designfindungsprozess eine langwierige, mühevolle und liebevolle Angelegenheit mit vielen Einzelschritten ist, weiß Martin Ballendat aus eigener Erfahrung: „Jede Innovation bedeutet: experimentieren, probieren, Tests durchführen. Und damit sind natürlich auch hohe Kosten verbunden, die in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. Der Plagiator spart sich genau diese Kosten“, erläutert der Designer. „In meinen Augen stellt das eindeutig einen Diebstahl dar, der auch entsprechend geahndet werden muss.“
Mittels Patenten und des Gebrauchsmusterschutzes werden technische Innovationen geschützt – sie sind für den Schutz von Möbeldesign also nur sehr selten geeignet. Vielmehr spielen Urheberrechte und das Designgesetz eine wichtige Rolle. Letzteres löst begrifflich das bisher in Deutschland geltende Geschmacksmustergesetz ab. Durch das „eingetragene Design“ können Produktdesigns, Verpackungsdesigns, Computer-Icons oder Schriftfonts gegen Nachahmung geschützt werden. Eine wesentliche Änderung zum Geschmacksmustergesetz betrifft die Einführung eines eigenständigen Nichtigkeitsverfahrens vor dem Deutschen Patent- und Markenamt, wie es beispielweise bei Marken, Patenten, dem europäischen Gemeinschaftsgeschmacksmuster und anderen Schutzrechten üblich ist. Gemeint ist hier die Prüfung des Designs im Hinblick auf beispielsweise Neuheit und Eigenart.

SCHUTZ ZEITLICH BEGRENZT

Zum Schutz des geistigen Eigentums dient das Urheberrecht, das seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2013 den Herstellern mehr Rechte einräumt, da dadurch schon einfache Entwürfe ohne sonderliche „Gestaltungshöhe“, das heißt ohne kreative Eigenleistung des Gestalters, geschützt sind. Das Urheberrecht besteht jedoch mit zeitlicher Beschränkung, die sich von Land zu Land unterscheiden kann. In Deutschland beispielsweise endet der Schutz 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Auch Italien, das bisher zu den beliebten Ländern für die Herstellung von Repliken zählte, erhöhte 2014 die Schutzfrist auf 70 Jahre. Zuvor – von 2002 bis 2007 – waren die Möbelklassiker nur eingeschränkt oder sogar gar nicht urheberrechtlich geschützt. Dieser Schlupfwinkel wurde von vielen Händlern ausgenutzt: Sie produzierten beliebte Möbel „legal“ in Italien, machten in Deutschland für diese Replikate Werbung, um sie dann über Spediteure an deutsche Kunden auszuliefern. Ein bekanntes Beispiel ist hier „Dimensione“, einer der bekanntesten Imitatoren von Designermöbeln, der mit „original italienischen Bauhaus-Möbeln“ wirbt. Außerdem zitiert „Dimensione Bauhaus“ Le Corbusier und begründet damit die Preispolitik der nicht lizenzierten Produkte: „Wir müssen eine andere, weniger teure Auflage für die (rechtschaffenen) Leute, die nicht reich sind, machen.“
für eine breite masse
Mittlerweile findet man diese Machenschaften überwiegend in Großbritannien, wo die Nachbauten aus den dortigen Grauzonen heraus produziert und beispielsweise nach Deutschland ausgeliefert werden. Ein aktuelles Beispiel findet sich in dem in Großbritannien ansässigen Online-Shop Voga, der „die meistgesuchten Produkte der bekanntesten Möbeldesigner“ verkauft, wie es dort direkt auf der Startseite kommuniziert wird. Dass es sich hierbei um Replikate handelt, damit hält der Anbieter nicht hinterm Berg. „Quality Replica Furniture“ heißt es hier, und: „Wir verwenden nur die von den ursprünglichen Designern verwendeten Materialien.“ Der Anbieter möchte laut eigenen Angaben mit seinen Produkten die Ideale der Designer wieder der breiten Masse zugänglich machen.  Außerdem kennzeichnet der Plagiator seine Produkte mit dem Zusatz „Inspiriert von Charles Eames“. Rechtsanwalt Malte Sprenger sieht dies folgendermaßen: „Hier werden nicht gewissermaßen Plagiate angeboten, sondern ganz offiziell ,nachempfundene Möbelstücke‘. Zulässig ist dies jedoch nur dann, wenn sich diese Objekte tatsächlich deutlich von den Originalen unterscheiden und daher ohnehin nicht gegen das Urheberrecht verstoßen. Ein insbesondere für den sachkundigen Betrachter erkennbares gestalterisches ‚Zitat‘ ist dagegen nicht zu beanstanden; denn es gibt kaum ein (erfolgreiches) Produkt, das nicht auf früheren Arbeiten aufbaut.“

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FÄLSCHUNG MIT ANSAGE: Der Online-Shop Voga bewirbt und verkauft Möbel, die "Inspiriert von ..." sind, und bietet damit offiziell "nachempfundene Möbelstücke" an.

 

AUFS DETAIL KOMMT’S AN

Auf früheren Arbeiten aufbauen ist das eine, eine Eins-zu-eins-Kopie das andere. Denn jeder Schutz, der beantragt wird, setzt voraus, dass eine besondere Entwicklung erkennbar ist. So genießen simple Exemplare ohne jede Besonderheit keinen Schutz vor Nachbildung und können daher nachgebaut werden. Umgekehrt bedeutet aber ein bestehender Schutz, dass ein Urheberrechtsinhaber nur sehr ähnliche Nachbildungen untersagen kann. „Er kann nicht mit einem einzigen, seinem Urheberrechtsschutz unterliegenden Möbelstück erreichen, dass keine anderen, zwar nicht identischen, aber nur entfernt ähnlichen Möbelstücke mehr hergestellt werden dürfen“, weiß Sprenger. Mit anderen Worten: Durch das Hinzufügen oder Weglassen kleiner Design-Details ist es möglich, Produkte nachzuahmen, ohne es jedoch wirklich zu tun.
Auf den ersten Blick sehen sich die Kastenmöbel von USM, Viasit und Bosse recht ähnlich. Das Herzstück aller drei Regalsysteme besteht aus verchromten Knoten und Stahlrohren, mit deren Hilfe sich alle denkbaren Höhen, Tiefen, Breiten und Abstufungen gestalten lassen. Hat hier einer vom anderen abgekupfert? Nicht unbedingt. Denn auf den zweiten Blick wird deutlich, dass alle drei Systeme, die sehr hochwertig sind, auf unterschiedlichen, eigenständigen Konzepten beruhen und sich durch das Materialsortiment, die Ausführung und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden. „Ich sehe trotzdem das USM-Konzept als Ursprungslösung. Die Möbel werden seit 50 Jahren in der Schweiz und seit 40 Jahren in Deutschland gefertigt“, erklärt Jochen Große-Gung, geschäftsführender Gesellschafter von neueRäume. „Bei Modul Space von Bosse sehe ich definitiv eine Weiterentwicklung in Sachen Materialien und Einsatzgebiete zu USM. Von der Anmutung her ist es für mich ein anderes Produkt, das für den Nutzer einen möglichen Mehrwert schafft.“
Nachahmungsfreiheit, ausgelaufene Urheberrechte oder schlicht und einfach die Tatsache, dass vor allem bei Plagiaten aus dem Ausland (China) den Urhebern die Hände gebunden sind: „Grundsätzlich hoffe ich, dass sich die Rechtslage über die Jahre durch Abkommen mit den entsprechenden Handelspartnern und Wirtschaftszonen verbessern wird“, sagt Ballendat. „Dabei wäre ein wichtiger Schritt, dass Rechtsansprüche und juristische Auseinandersetzungen auch zum Beispiel für Länder wie Indien, China oder Korea einheitlich in Englisch geführt werden können und damit aufwendige Übersetzungen und erschwerende Sprachbarrieren wegfallen.“

SCHWARZE SCHAFE IN EUROPA?

Und der Designer hat noch etwas auf dem Herzen: „Eine wichtige Anregung hätte ich noch für die kopierten europäischen Firmen. Ich habe nachvollziehen können, dass es Händler in Europa gibt (zum Beispiel in den  Niederlanden), die bestimmte gute europäische Produkte gezielt einkaufen oder sich bemustern lassen und dann chinesischen Partnern zur Verfügung stellen. Damit möchte ich behaupten, dass es hier schwarze Schafe gibt, die mit chinesischen Kopierern unter einer Decke stecken. Es wäre möglich, sich hier über seine eigenen Erfahrungen auszutauschen und diese Firmen auf einer roten Liste zu outen.“
Viele Premiumhersteller schweigen über ihr Vorgehen gegen Kopisten oder lassen sie sogar einfach gewähren, andere treten geradezu kämpferisch auf, um für ihr Recht einzustehen und um Aufklärungsarbeit zu leisten. Gerade Letzteres kann mit gutem Gewissen zur Nachahmung empfohlen werden – um den Kopisten das Handwerk zu legen und den Wert wahrer Designklassiker zu schützen. Übrigens: Dazu zählen nicht nur die bereits erwähnten von Vitra, Cassina, Knoll und Co. Denn auch der Bobo von Dauphin hat Kultcharakter, genauso wie der Capisco von HÅG oder der SE 68 (Design von Egon Eiermann) von Wilde & Spieth, nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Anna Sieradzki

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„Jede Innovation bedeutet: experimentieren, probieren, Tests durchführen. Und damit sind natürlich hohe Kosten verbunden, die sich der Plagiator spart ...“

Martin Ballendat, Designer
 
 
 
Foto: iStockphoto LP

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