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FACTS TITEL Umweltschutz 7-8/2018

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Nicht nur aus KostenGRÜNden

Die Kunden erwarten es, stets strenger werdende Bestimmungen zwingen dazu: Nachhaltigkeit gehört heute auf die Agenda der meisten Unternehmen. Und doch tut hier das eine mehr, das andere weniger. Einen echten Beitrag dazu leisten diejenigen, die ökologisches Engagement und das Tragen sozialer Verantwortung von Anfang an in ihrer Firmenphilosophie verankert haben.

 

Bereits seit Jahren entflammt die öffentliche Diskussion um den Klimawandel immer wieder aufs Neue. Zu hohe Temperaturen während des Winters, Anstieg der gemessenen CO2-Konzentration und nicht zu vergessen die zahlreichen weltweiten Naturkatastrophen, die uns regelmäßig erschaudern lassen, machen aus dem Thema einen Dauerbrenner. Laut Untersuchungen in diesem Bereich sind Umweltfragen für 85 Prozent der EU-Bürger genauso wichtig wie soziale oder ökonomische Themen.

Tatsächlich sind sehr viele Menschen durch die häufigen Hiobsbotschaften in Hinsicht auf die Zerstörung der natürlichen Ressourcen und die CO2-Emissionen für das Thema Umweltschutz sensibilisiert. Von Unternehmen erwarten sie ganz klar das Pflegen von ethischen Werten und das Tragen von sozialer Verantwortung.

Allerdings reicht es nicht, so oft und so laut wie möglich zu kommunizieren, man übernehme gesellschaftliche Verantwortung. „Das Werben mit den sozialen Werten als Branding-Maßnahme mag zu kurzfristigen Erfolgen verhelfen, zahlt sich auf Dauer jedoch nicht aus“, gibt Dietmar Nick, Geschäftsführer Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH, zu bedenken. „Alle Bemühungen und Unternehmungen in Sachen Umwelt müssen vor allem durchdacht und nachhaltig sein. Wir arbeiten beispielsweise seit 1987 im Rahmen einer engen Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und haben über die Jahre verschiedene Maßnahmen für den Naturschutz umgesetzt, zahlreiche Ideen ausgetauscht, wie wir als Unternehmen unseren CO2-Impact senken können, und gemeinsam Projekte wie den Kyocera-Umweltpreis oder das Kyocera-Print-Green-Programm realisiert.“

NATURSCHUTZ

Was Letzteres angeht, wird gerade Jubiläum gefeiert. Denn bereits seit fünf Jahren kompensiert Kyocera Document Solutions Deutschland seinen Toner durch die Investition in Klimaschutzprojekte in Afrika. Dadurch wurden Treibhausgase eingespart und die Lebensbedingungen von mehr als einer Viertelmillion Menschen verbessert. „Kyocera leistet durch seine Klimaschutzprojekte Beiträge zu zehn der insgesamt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen“, berichtet Nick.

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ÖKOLOGISCH UND WIRTSCHAFTLICH: Mit der ECOSYS-Technologie bietet Kyocera die Möglichkeit, umweltschonend zu drucken und zu kopieren – mit deutlich weniger Abfall.

 

 

Und auch über das 30. Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen der DUH und Kyocera hinaus engagieren sich die beiden Partner gemeinsam für besondere Projekte im Rahmen der Initiative „Lebendige Flüsse“ – dabei geht es um eine Initiative für den Fließgewässerschutz und die Renaturierung von Flusslandschaften in Deutschland.

LEBENDIGE FLÜSSE

So schafft das Netzwerk „Lebendige Flüsse“ eine Drehscheibe für Flussschützer, Wissenschaftler, Techniker, Journalisten, Politiker und Vertreter wirtschaftlicher Nutzungsinteressen. Es vermittelt Informationen und Kontakte zum Thema Fließgewässerschutz. Durch die Vernetzung der Organisationen und Verbände, die in den verschiedenen Flusseinzugsgebieten aktiv sind, werden Know-how-Potenziale genutzt, der Informationsaustausch verbessert und Synergieeffekte für gemeinsame Projekte erreicht.

Um die Initiative bekannt zu machen, brachte Kyocera einen 44 Seiten starken Wanderführer heraus, der Wanderrouten entlang 15 deutscher Flüsse vorschlägt, darunter Oder, Isar und Rhein. Auch kleinere sind vertreten, etwa Hase (bei Osnabrück), Dumme (Wendland) und Murg (Südbaden). „Seit fast zwei Jahrzehnten engagiert sich Kyocera im DUH-Netzwerk „Lebendige Flüsse“. Das Ziel des Natour-Guides ist es, solche Best-Practice-Beispiele sichtbar und vor allem erlebbar zu machen“, erklärt Nick. „Nur was man kennt, schützt man auch. Daher können eine naturschonende Erholung und ein sanfter Tourismus zu wichtigen Verbündeten für den Naturschutz werden“, meint Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e. V. „Darum begrüßen wir die Initiative unseres bewährten Partners Kyocera, mit diesem Natour-Guide vielen Menschen unsere lebendigen Flüsse näherzubringen.“

NACHHALTIGE BÜROARBEIT

Denjenigen, die denken, Umweltschutz, Qualität und Wirtschaftlichkeit stehen womöglich im Widerspruch, entgegnet Kyocera, dem sei keinesfalls so – im Gegenteil setzen sich diese Aspekte gegenseitig voraus. „Mit der ECOSYS-Technologie bietet Kyocera ein einmaliges Konzept für umweltschonendes Drucken und Kopieren mit 75 Prozent weniger Abfall, das zeigt, dass sich ökologisches Denken auch wirtschaftlich rechnet“, schildert Nick. „Darüber hinaus ermöglichen Lösungen wie der Kyocera Workflow Manager die Digitalisierung besonders papierintensiver Unternehmensprozesse, was nicht nur Papier spart, sondern schließlich die Arbeitseffektivität erhöht.“ Und um überhaupt eine nachhaltige Büroarbeit zu forcieren, bezieht Kyocera seine Fachhandelspartner in sein Engagement ein und zertifiziert sie regelmäßig nach gemeinsam mit der DUH erarbeiteten und kontinuierlich verschärften Umweltkriterien zum Green-IT-Partner.

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KLIMASCHUTZ GROSSGESCHRIEBEN: Durch den klimaneutralen Toner wurden seit 2013 mehr als 120.000 Tonnen CO2 kompensiert, was dem CO2-Ausstoß eines Pkws bei 11.000 Erdumrundungen entspricht.

 

 

„Wir möchten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern und auch unseren Kunden dabei helfen, ihre eigene Ökobilanz im Bereich der Office-Produkte zu verbessern und Kosten zu sparen“, bringt es Nick auf den Punkt. „Doch bestimmen nicht nur Kostenaspekte unser Handeln. Wir sind überzeugt: Technologie und Verantwortung für Mensch und Umwelt gehören untrennbar zusammen. Daher konzentrieren wir unsere Anstrengungen darauf, gleichermaßen umweltverträgliche und innovative Produkte zu entwickeln, die eine positive Auswirkung auf die globale Umweltsituation haben oder die ungünstigen Auswirkungen auf die Umwelt minimieren.“

Graziella Mimic

 

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 Fotos: shutterstock, Kyocera

 
 
 
 

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