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IN EIGENER SACHE FACTS 7-8/2018

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IN EIGENER SACHE FACTS 7-8/2018

Die Mischung macht es!

Keine Frage: Soziale Medien spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Insbesondere junge Leute holen sich gerne Informationen auf Online-Plattformen, die somit immer mehr zu direkten Konkurrenten der klassischen Printmedien werden. Höchste Zeit, die künftige Rolle der gedruckten Presse kritisch zu hinterfragen. Steht diese bald vor dem endgültigen Aus?

 

 

„Printmedien genießen nach wie vor eine starke Stellung im Markt“, antwortet die Schweizer Mediengruppe Tamedia, die im Rahmen einer vor Kurzem durchgeführten Online-Umfrage zu diesem Schluss kam. Es zeigte sich bei der Untersuchung, dass die Aufmerksamkeit der Nutzer beim Lesen einer Zeitung oder Zeitschrift hoch ist und auch Printwerbung beachtet sowie als glaubwürdig eingestuft wird.

Ähnliche Erkenntnisse förderte auch die vom E-Commerce-Center (ECC) Köln in Zusammenarbeit mit der Prinovis Ltd. & Co. KG erstellte Studie „Einsatz und Bedeutung von Printmedien im Kommunikationsmix – Status quo und crossmediale Trends“ zutage. Der Grund, weshalb Print weiterhin so häufig als Werbeträger eingesetzt werde, liege darin, dass man die Konsumenten in entspannten Momenten erreiche, was zur Folge habe, dass sie die dargestellten Informationen aufgrund einer höheren Aufmerksamkeit eher wahrnehmen.

Hinzu komme die Tatsache, dass Print-medien besser geeignet seien, um Markenwerte zu vermitteln und an Emotionen zu appellieren, um Bedürfnisse zu wecken. Und nicht zuletzt erlaube der Einsatz von Druckprodukten eine genauere Ansprache der gewählten Zielgruppen.

 

Leifeld

 

 

„Wir drucken munter weiter, denn unserer Erfahrung nach haben Zeitschriften bei den Lesern, gerade in Bezug auf Produkttests, einen viel höheren Stellenwert als Online-Meldungen.“ 

Klaus Leifeld, Geschäftsführer

 

 

 

  

Print ist also nicht tot! Diese Aussage können wir von FACTS im Übrigen voll und ganz unterschreiben. Denn ein großer Teil unserer Anzeigenkunden – solche, die in den vergangenen Monaten vermehrt auf Online-Werbung schworen –, entdeckt die Wirkung des Gedruckten aufs Neue und möchte wieder verstärkt darauf setzen.

Somit ist eins klar: Auch wenn es mitunter den Anschein hat, wird es noch dauern, bis das Web das Papier endgültig ersetzt hat, und Leser für die traditionelle Presse wird es sicherlich weiterhin geben. Zeitungen, Magazine und Co. stehen also längst nicht vor dem Aus. Gewiss werden einige unter ihnen, die den durch die Digitalisierung neu entstandenen Herausforderungen nicht gewachsen sind, sang- und klanglos untergehen und die Reihen werden sich weiter lichten. Doch wer es versteht, Print- mit Online-Medien geschickt zu verzahnen und somit zum Wohl seiner Leserschaft alle zur Verfügung stehenden Kanäle zu bedienen, hat zweifelsohne die besseren Karten.

Dies haben wir bei FACTS auf jeden Fall verinnerlicht, weshalb wir auf mehreren Wegen eine Plattform für gut verstandene Marketing- und Vertriebsstrategien bereitstellen: „klassisch“ über das Test- und Wirtschaftsmagazin FACTS Mag, die Sonderpublikationen FACTS Living Office, die „Lokalausgaben“ FACTS regio und für besondere Themen über den FACTS-Ratgeber sowie mittlerweile über Newsletter, verschiedene Social-Media-Kanäle und demnächst über einen modernisierten FACTS-Webauftritt.

Mit diesen diversen Mitteln und sowohl als traditionelles Printmedium als auch digital werden wir unseren Lesern, Partnern und Freunden weiterhin beratend zur Seite stehen und sie dabei unterstützen, ihre Vertriebsaktivitäten erfolgreich zu gestalten und die anvisierten Zielgruppen kompetent zu adressieren.

Klaus Leifeld 

 

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Foto: shutterstock

 

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