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LANGZEITTEST SonicWALL 1/2017

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

FACTS ist jetzt sicher!

Im Spätsommer 2016 hat der FACTS-Verlag zusammen mit dem GW Verlag und dem European Hospital Verlag als Bürogemeinschaft im Essener Büropark Bredeney die IT-Sicherheit erneuert. Nach den üblichen kleinen Hürden, die eine solche Umstellung zwangsläufig bereitstellt, sind alle Nutzer zufrieden und schätzen es, dass sie Cyberbedrohungen abwehren können.

Der Essener Büropark Bredeney ist Sitz der Redaktionen von European Hospital, Gastrotel und FACTS. Die Verlage teilen sich nicht nur die Büroräume, sondern auch die IT-Infrastruktur: Rund 30 Mitarbeiter nutzen gemeinsam die verschiedenen Serverkomponenten, eine Telefon-anlage und die Internetdienste desselben Netzanbieters trotz der drei getrennten Netzwerke. Diese Netzwerkstruktur wird durch eine Firewall und eine E-Mail-Security-Appliance von SonicWALL geschützt. Beides wurde vor gut einem halben Jahr neu eingerichtet, weil es in den Verlagen immer wieder zu Problemen kam.
Den Austausch der Firewall und die Neuanschaffung der E-Mail-Security-Lösung çhaus ist seit mehr als zehn Jahren der IT-Dienstleister für die Verlagsgruppe und hat bereits zwei komplette „IT-Umzüge“ mitgestaltet. IT-Spezialist Guido Schürkamp von mdi & NoRA erklärt: „Man kann sagen, dass wir die Verlagsgruppe wie unsere Westentasche kennen.“
Das grundsätzliche Problem waren die langen Wartezeiten auf E-Mails, weil die einzelnen POP3-E-Mail-Postfächer (POP=Post-Office-Protocol) nacheinander abgerufen wurden. Gerade bei Verlagen sind E-Mails von beachtlicher Größe im Umlauf, und so klagten Redakteure, Grafiker und alle anderen Mitarbeiter über Wartezeiten von mehr als einer Stunde.
Ein weiteres Problem war der unzureichende Schutz vor Angriffen. Unmittelbar bevor die Verlagsgruppe die Firma mdi & NoRA mit der Renovierung der Infrastruktur beauftragte, war beim FACTS-Verlag ein Trojaner über den E-Mail-Weg in die Netzwerke gelangt und hatte die Unternehmensdaten so verschlüsselt, dass diese nicht mehr lesbar waren – nur die funktionierenden Backups konnten eine Katastrophe verhindern. „Diese Bedrohung wäre jedoch durch die E-Mail-Security-Appliance erst gar nicht entstanden“, berichtet Schürkamp. „Angriffe gegen Unternehmen per E-Mail oder über das World Wide Web werden immer ausgefeilter und es ist daher wichtiger denn je, die Firmen intensiv davor zu schützen. Die Kombination aus Firewall und E-Mail-Security-Appliance war daher die richtige Entscheidung für das Verlagshaus.“ mdi & NoRA empfahl der Verlagsgruppe im Büropark Bredeney die E-Mail-Security-Appliance (ESA) 3300 und die Firewall TZ500W von SonicWALL. Ausschlaggebend für diese Auswahl waren neben den eigentlichen Kernfunktionen die leichte, fast schon intuitive Bedienung und die gute Visualisierung der jeweiligen Schutzfunktionen. So können die Nutzer den Schutz nachvollziehen – und das schafft Vertrauen.
Bei der Firewall TZ500W handelt es sich um eine Network-Security-Firewall, die neben sicheren Einwahldiensten per VPN-Client und Web-Browser ein ganzes Bündel an Sicherheitsfeatures in einem Gerät vereint, die in der heutigen Zeit zwingend erforderlich sind. So stellen die integrierten Services Gateway-Anti-Virus, Anti-Spyware, Botnet Filter, Intrusion-Prevention, Application-Intelligence and -Control sowie Content/URL-Filtering-Dienste die Basis der erweiterten Firewall-Funktion zur Verfügung. Damit bietet sie einen umfassenden Netzwerkschutz vor Viren, Spyware, Würmern, Trojanern, Keyloggern und anderen Bedrohungen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich. Darüber hinaus stellt die TZ500W Wireless LAN zur Verfügung – entweder über externe SonicPoint-Zugriffspunkte oder über die im Gerät integrierte 802.11ac-Wireless-Funktion.
Die ESA 3300 ist eine E-Mail-Sicherheits-Appliance, die speziell für die Verarbeitung von ein- und ausgehenden E-Mails gedacht ist. Sie ermöglicht eine direkte und sichere Anbindung der internen Mailserver-Infrastruktur an das Internet, sodass der gesamte E-Mail-Datenverkehr vor Spam-, Viren- und Phishing-Mails geschützt wird. Der Viren- und Spamschutz ist dabei mehrstufig, denn es sind Antivirenscanner unterschiedlicher Anbieter integriert: Neben SonicWALL sind es McAfee, Kaspersky und neuerdings auch Cyren. Ein weiterer Vorteil ist die Koppelung der SonicWALL-E-Mail-Security an das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) und an die Active-Diretcory-Services (ADS). Namen von Mitarbeitern und interne E-Mail-Adressen lassen sich beim Installieren der Produkte automatisch übernehmen. Über solche komfortablen Funktionen freut sich auch der Dienstleister selbst.
Die Einführung verlief weitgehend reibungslos, da mdi & NoRA eine Parallelinstallation im laufenden Betrieb durchführte. Sowohl die ESA 3300 als auch die TZ500 wurden zunächst vorkonfiguriert und erst dann ins Unternehmensnetzwerk eingebunden.

SCHNELL UND TRANSPARENT

Die Umstellung, der die Nutzer sich gegenüber sahen, bedurfte allerdings einer gewissen Gewöhnung, weil sie nicht mehr ganz so wie üblich arbeiten konnten. Die Firewall war bewusst nur „ein kleines bisschen geöffnet“ worden, sodass fast nichts zu den Empfängern durchdringen konnte, damit man sieht, von wo aus auf das Netzwerk zugegriffen wird. Sämtlichen Download-Portalen wie WeTransfer musste einzeln und manuell erst wieder der Zutritt erlaubt werden. Wochenlang mussten alle ihren Junk-Mail-Ordner gewissenhaft überprüfen, weil das System eingehende E-Mails zum großen Teil als nicht vertrauenswürdig einstufte. Auch der Zugriff via Mobiltelefon auf die E-Mails war ad hoc nicht möglich.
Diese kleinen Hürden aus der Einführungsphase sind inzwischen längst überwunden. Das System läuft schneller als bisher und auch reibungslos. Die Mitarbeiter der Verlagsgruppe müssen eigentlich nicht viel tun, denn die Firewall regelt alles allein. Lediglich bei den vermeintlichen Junkmails, die auch heute noch aussortiert werden, müssen sie entscheiden, ob der Absender der Mail sicher ist, oder nicht. Eine Gefahr, dass dabei Mails verloren gehen, besteht jedoch nicht, denn es gibt regelmäßig Benachrichtigungen über Nachrichten, die in der Cloud-Junkbox landen.
FACTS-Ressortleiter Test und Technik Klaus Leifeld, der auch der IT-Verantwortliche im Verlag ist, fasst zusammen: „Die ungewohnten und lästigen Hürden haben bei dem einen oder anderen Kollegen vorübergehend zu Verärgerung geführt. Schließlich ist uns aber dadurch erst bewusst geworden, wie viele Einfallstore es vorher gegeben hat. Auch auf die Gefahr hin, dass der Workflow am Anfang fast schon lahmgelegt wird, ist die Gewissheit, dass man sicher arbeiten kann, unvergleichlich viel mehr wert. Und langsame Datenübertragung ist bei uns überhaupt gar kein Thema mehr.“

Anja Knies

FAZIT

Bei der E-Mail-Security-Appliance 3300 und der Firewall TZ500W handelt es sich um Einrichtungen, die einen sicheren und schnellen Datenverkehr ermöglichen. Nach der Implementierung, die aufgrund der Komplexität der betroffenen Prozesse nicht ganz reibungslos ist, erfüllt die Lösung voll und ganz ihre Aufgaben unbemerkt im Hintergrund.

Produkt: SonicWALL Firewall TZ500W und SonicWALL E-Mail-Security Appliance 3300
Beschreibung: Lösungen für die Sicherheit im Datenverkehr
Anbieter: SonicWALL
Kontakt: www.sonicwall.com/de-de

Beurteilung

FACTS Logo SehrGut 0117


Sicherheit: 6/6    
Handhabung: 6/6
Integration ins Netzwerk: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut   

 

Fotos: shutterstock (1)

 

 
 

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