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PRAXIS Output-management 1/2016

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Eine runde Sache

In der neuen Residenz des 1. FC Köln werden Besucher schon beim Mantelablegen am Garderobenschrank auf das Motto des Klubs aufmerksam: „Spürbar anders“. Anders ist auch die Einrichtung der neuen Geißbock-Loge, die – mit viel Liebe zum Detail, doch ohne jemals den roten Faden zu verlieren – neben sportlichen Werten auch Gastfreundschaft und die Liebe der Kölner zu ihrer Stadt zelebriert.

 

Mit nur zwei Wörtern sagt der Slogan, der seit vergangenem Jahr auf dem Vereinslogo des 1. FC Köln strahlt, alles: „Der FC und seine Symbiose mit der Stadt Köln sind einzigartig. Das ist die Message, die unser Leitsatz vermitteln soll. So leben wir unseren Vereinsalltag“, bringt es Geschäftsführer Alexander Wehrle genauso prägnant auf den Punkt. Diese Eigenart und die besondere Verbundenheit zur Heimatstadt in der Einrichtung der VIP-Räume zum Ausdruck zu bringen, war der nächste logische Schritt.     
Daher beschloss der Klub vor einigen Monaten, die Geißbock-Loge neu zu gestalten, und holte Guido Meyer, Vertriebsleiter Büro- und Objekteinrichtung bei der Sharp Business Systems Deutschland GmbH in Köln, mit ins Boot. Von Anfang an stand fest, eine Lösung von der Stange dürfte es nicht sein. „Ein klassisches Vereinsheim mit Museumscharakter, das in erster Linie alte Erfolge zur Schau stellt, war für uns keine Option. Die neuen Räume sollten die Seele des Klubs widerspiegeln, sportliche Werte wie Respekt und Teamgeist vermitteln und gleichzeitig ein Stück Köln lebendig werden lassen“, erinnert sich der Einrichtungsexperte. „Gewünscht war ein originelles Konzept, das die unterschiedlichen Facetten dieses Ortes der Begegnung, der Freundschaft, der Repräsentation, des Networkings und der Gastlichkeit vereinigt und zugleich ‚kölsche Originalität‘ ausstrahlt.“
So überlegte Guido Meyer zunächst, worin die besondere Attraktivität der Domstadt liegt und was sie so begehrenswert erscheinen lässt – sowohl für Einheimische als auch für Touristen weltweit. Die Antwort: Neben der Offenheit und der Toleranz der Kölner wirkt auch das grandiose Stadtpanorama wie ein Magnet. In dessen Mittelpunkt: der Rhein, der in Köln und nun auch in der Neugestaltung der Loge eine überragende Rolle spielt, ob beim Boden oder bei den Möbeln. Doch auch die Kranhäuser, deren Architektur im gesamten Stadtbild den Ton angibt, finden sich in den Stehtischen wieder. Diese sehen aufgrund ihrer ausgeprägten Formen wie Miniaturen der Kranhäuser aus – einschließlich der beleuchteten Treppenhäuser.

PERFEKTER GASTGEBER

Darüber hinaus war Gastfreundschaft bei der Erarbeitung des Konzepts ein zentrales Thema. So strahlt eine in der Mitte der Loge an der Decke angebrachte LED-Leuchte mit zwei Meter Durchmesser je nach Wunsch im Rot des 1. FC Köln oder in den jeweiligen Vereinsfarben der Gastmannschaft. „Damit präsentiert sich der Klub als perfekter Gastgeber und die Gäste fühlen sich sofort willkommen“, schildert Meyer. Und schließlich erscheint das älteste Wahrzeichen der Stadt, der Kölner Dom, auf der Hochglanzleinwand „Köln bei Nacht“ über dem Buffetschrank im Thekenbereich. Dombausteine in den Originalfarben und -größen, die in der Loge verbaut wurden, vermitteln das Gefühl, ein Teil des Doms hätte hier Einzug gehalten.
Weil das leibliche Wohl den Kölnern schon immer am Herzen lag und die Brauhauskultur eine lange Tradition hat, war das Thekenschaaf ein Muss. So bietet der Brauhausschrein Raum für Rückzug und Kommunikation zugleich. Die ausgewählten Karnevalsorden von 1949 bis heute, die ihn schmücken, machen ihn zum wahren Blickfang. Am Thekenschaaf entdecken die Besucher übrigens einen Geißbock, der Bestandteil einer biblischen Szene ist und sie an Hennes erinnert – das beliebte Wappentier des Vereins begrüßt die Gäste bereits im Eingangsbereich an dem mit dem Klublogo folierten Garderobenschrank.

UMSETZUNG GELUNGEN

Ein weiteres Symbol der Stadt, die Liebesschlösser der Hohenzollernbrücke, wurden bei der Neugestaltung der FC-Loge ebenfalls berücksichtigt – nur dass aus ihnen Freundschaftsschlösser geworden sind, die man 
an einem Geländer anbringen kann, das vor dem großzügigen Fotodruck der Brücke montiert wurde. So wird vor jedem Spiel der Gastmannschaft ein mit dem Wappen des 1. FC Köln und dem jeweiligen Spieldatum verziertes Schloss geschenkt. Ein weiteres Schloss mit den gleichen Daten wird am Geländer fixiert, das somit die Vereinschronik stets aktuell forterzählt.
Und schließlich erinnert ein 70 Zoll großer Sharp-Bildschirm an die Kölner Gamescom, die mittlerweile weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik. Mannschaften aufstellen, Spieltipps abgeben oder  zusammen bewegende Fußballmomente wieder erleben: Das alles ist am 70 Zoll großen Sharp-Touchscreen möglich. „Natürlich war es uns nicht möglich, unsere Stadt in ihrer gesamten Vielseitigkeit auf 60 Quadratmeter zu komprimieren. Aber mit dem Dom, den Kranhäusern, der Hohenzollernbrücke, der Brauhaus- und Karnevalskultur und der typischen Kölner Mentalität wie Lebensfreude, Gastfreundschaft, Offenheit und ein gewisses Maß an Verrücktheit ist uns eine hervorragende Umsetzung gelungen“, fasst Guido Meyer zusammen und bedankt sich bei allen Beteiligten, vor allem bei den Architekten Michael Pozanis und Felix Lehmann von Arctum Architekten. „Weiterhin bedanke ich mich bei Toni Schumacher und Markus Ritterbach für die Begeisterung und den kreativen Input sowie beim FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle und bei Marketingchef Frank Sahler für die gute Unterstützung und den Mut, auch hier ,Spürbar anders‘ zu sein.“ (mim)

 

GuidoMeyer

 

„Gewünscht war bei der Neueinrichtung der Geißbock-Loge ein originelles Konzept, das die unterschiedlichen Facetten dieses Ortes der Begegnung, der Freundschaft, der Repräsentation, des Networkings und der Gastlichkeit vereinigt und zugleich ‚kölsche Originalität‘ ausstrahlt.“

GUIDO MEYER, Vertriebsleiter Büro- und Objekteinrichtung bei der Sharp Business Systems Deutschland GmbH in Köln

 

 

 

 
 

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