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TEST Konferenz-Klapptisch 1/2018

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Flip – und fertig!

Um „Umbaumaßnahmen“ in Konferenz- und Seminarsituationen so einfach wie möglich zu gestalten, hat Fröscher einen speziellen Klapptisch mit vielen nützlichen Funktionen entwickelt. Doch wie praktikabel ist „ctz flip stop“ im Arbeitsalltag wirklich?

 

Ob alle in Reihe hintereinandersitzen, sich in Projektgruppen zusammentun oder mal gar keine Tische gebraucht werden: Je nach Konferenz- oder Seminarsituation sind die Anforderungen an die Ausstattung eines Raums mit Tischen und Stühlen unterschiedlich – unter Umständen sogar während einer und derselben Veranstaltung. Um keine Zeit mit unnötigen Auf- und Umbauarbeiten zu verlieren und um im Falle eines Nichtgebrauchs so wenig Platz wie möglich für die Ausstattung zu verschwenden, eignen sich neben stapelbaren Stühlen vor allem praktische Klapptische. Bei Letzteren haben die meisten aber sicherlich noch klapprige Modelle im Kopf, wie man sie oft auf einem Campingplatz sieht, die wenig stabil sind und optisch sicherlich niemanden begeistern.

FLEXIBEL UND STABIL

Hersteller von Kommunikationsmöbeln wie die Fröscher GmbH & Co. KG haben sich längst dieses Themas angenommen mit dem Vorhaben, einen modernen, flexiblen und vor allem stabilen Klapptisch auf den Markt zu bringen, der sich für den Einsatz in Konferenz-, Schulungs- und Seminarräumen eignet. Das Ergebnis war der von Taku Kumazawa und axona AICHI designte „ctz flip stop“, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde – unter anderem mit dem iF product design award im Jahr 2012. Da aber gerade in der heutigen Zeit Projektarbeit und damit auch die Flexibilität von Möbeln wichtiger sind als je zuvor, bestellte FACTS den modernen Klapptisch in die Testredaktion, um ihn auf seine Praktikabilität im Alltag hin zu testen.

Klapptisch ist eben nicht gleich Klapptisch – das wird spätestens dann klar, wenn man den flip stop von Fröscher selbst aufbaut. Mit nach hinten geklappter Tischplatte (es gibt sie in den Größen 75 bis 180 Zentimeter x 60 bis 75 Zentimeter) wurde das Fröscher-Modell in die FACTS-Redaktion geliefert. In dieser Position lässt sich der Tisch durch die angebrachten Rollen problemlos und leichtgängig auch auf Teppichböden hin und her rollen. Durch die trapezförmig angeordneten Tischbeinausleger können in dieser Position zudem die Tische horizontal und linear ineinandergeschoben werden – damit hat der Hersteller eine sehr platzsparende Variante geschaffen, die Unternehmen mit Seminar- und Konferenzräumen flexibler agieren lässt.

Für die Testredakteure war vor allem das Handling beim Umbau des Tischs wichtig: Wie viele Handgriffe sind nötig, wie viel Kraft muss gegebenenfalls aufgewendet werden und vor allem, wie schnell ist der Tisch einsatzfähig? flip stop ist unter der Tischplatte rechts und links jeweils mit einem Hebel ausgestattet, mit dem die Platte aus der Arretierung gelöst werden kann. Der Hebel ist etwa handflächengroß und so angebracht, dass man sich beim Betätigen weder die Finger einklemmen noch sonst irgendwie verletzen kann. Während nun die eine Hand den Hebel leicht nach oben bewegt, drückt die andere Hand die Tischplatte ohne jeden Kraftaufwand nach unten. Das ist eine Sache von insgesamt einer Sekunde – und schon steht der Tisch wie eine Eins!

Dass im aufgebauten Zustand trotz angebrachter Rollen nichts wackelt und der Tisch sich nicht verschiebt, hat der flip stop einem besonderen eingebauten Mechanismus zu verdanken: Beim Abklappen der Tischplatte fährt bei den beiden vorderen Rollen jeweils ein „Stempel“ aus, der die Tischbeine leicht anhebt und dadurch verriegelt. Die Stempel sind optisch unauffällig, haben aber eine enorme Stabilität, wie die Tester festgestellt haben: Auch bei stärkerem Wackeln und Ruckeln an der Platte bleibt der Tisch absolut standhaft. Damit ist übrigens auch der Name flip stop erklärt: Mit einem „flip“ wird die Tischplatte umgeklappt und gleichzeitig durch die automatisch ausgefahrenen Stempel ein mögliches Wegrollen verhindert. Beim Hochklappen der Tischplatte wird der Stempel wieder gelöst und gibt die Rollen frei.

PRAKTISCHE EXTRAS

Aus FACTS-Sicht zwar kein Muss bei einem Klapptisch, aber dennoch ein angenehmes Extra für Konferenzsituationen, ist die optionale Beinraumblende, die sich über eine Parallelverschiebung dem Neigungswinkel der Tischplatte anpasst. Und ein kleines, aber feines Detail bietet der Klapptisch außerdem: Ein seitlich angebrachter Aufhänger bietet Platz für Taschen oder Accessoires, damit diese immer griffbereit sind und nicht auf dem Boden liegen müssen.

Die hochwertigen Materialien, die Fröscher für Tischplatte und Gestell des „flip stop“
verwendet, hinterlassen einen insgesamt sehr stabilen Eindruck – weit entfernt von dem, was man sich sonst unter einem „Klapptisch“ vorstellt.

Anna Köster

 

FAZIT

Schneller und einfacher lässt sich ein zusammengeklappter Tisch kaum aufbauen, der anschließend absolut standfest an Ort und Stelle bleibt, ganz ohne zu wackeln. Die zusätzliche Stapelfunktion macht „flip stop“ zu einem flexiblen Konferenz- und Seminartisch, wie ihn sich viele Unternehmen wünschen.

 

Produkt: ctz flip stop
Beschreibung: Klapptisch
Anbieter: Fröscher GmbH & Co. KG
Preis: ab 925 Euro exkl. MwSt.
Kontakt: www.froescher.com

 

 

Beurteilung

Sehrgut FACTS 0118

Funktionalität: 6/6
Handhabung: 6/6
Flexibilität: 6/6
Stabilität: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut   

 

 

 

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