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TEST Lexmark B2236dw / MB2236adw 3/2019

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Leichtgewichte

Um noch flexibler auf die Wünsche seiner Kunden eingehen zu können, präsentiert Lexmark den neuen Schwarzweißdrucker B2236dw und das entsprechende Multifunktionssystem MB2236adw. Beide Neuvorstellungen hatte das FACTS-Team noch vor offiziellem Verkaufsstart im Test.

 

 

Derzeit führt der Anbieter von Druck- und Imaging-Lösungen Lexmark zwei neue monochrome Drucksysteme in den Markt ein. Während der B2236dw ein reiner Schwarzweißdrucker ist, handelt es sich beim MB2236adw um ein Multifunktions-system, das schon in der Standardversion drucken, kopieren, faxen und scannen kann. Lexmark hat die neue leichtgewichtige 2er-Serie für Kleinstarbeitsgruppen bis vier Personen entwickelt, die hauptsächlich im Arbeitsumfeld von kleinen Unternehmen, Start-ups oder Franchisenehmern zu finden sind. Im Laufe des Jahres wird es noch weitere Produkte aus dieser Serie geben, bei denen es sich dann mutmaßlich um Farbgeräte handeln wird.

Das Herz beider Neuvorstellungen ist ein Druckwerk mit einer maximalen Geschwindigkeit von 34 Seiten in der Minute und ein 1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor, der dafür sorgt, dass den Drucksystemen auch bei größeren Druck-, Kopier- und Scanjobs nicht die Puste ausgeht. Das bestätigen auch die Performancetests der FACTS-Redaktion, die im Druckmodus erfolgreich abgeschlossen wurden. Gerade für Kleinstsysteme in der unteren Preisklasse war die Leistung einwandfrei. Die Redaktion hat unter anderem große PowerPoint-Dateien und aufwendige PDFs ausgedruckt, sodass die beiden Systeme schon richtig ins Schwitzen geraten sind. Obwohl FACTS bei diesem Test innerhalb kürzester Zeit weitaus mehr gedruckt und kopiert hat, als der Hersteller empfiehlt (250 bis 2.500 Seiten im Monat), gab es keinerlei Probleme mit Papierstaus oder sonstigen Ausfällen. Beide Systeme arbeiteten auch bei hoher Belastung einwandfrei.

DIE SYSTEME IM FACTS-TEST

Damit Lexmark das Multifunktionssystem zu überaus günstigen Konditionen anbieten kann, wurde auf dem Gerät ein einfacher Dokumenteneinzug verbaut, der doppelseitige Vorlagen nicht wenden oder zweiseitig scannen kann. Das hat zur Folge, dass man zwar mit zwei einseitigen Vorlagen automatisch eine Duplexkopie erstellen kann, jedoch keine doppelseitige Vorlage automatisch kopieren oder scannen kann. Manuell ist das natürlich sehr einfach möglich.

Abgesehen von der „Duplex-Duplexkopieraufgabe“, die der MB2236adw aus genannten Gründen nicht erledigen konnte, hinterließ das kleine Multifunktionssystem bei der gemessenen Kopierproduktivität einen guten Eindruck. Auch die reinen Duplexdruckaufgaben erledigten beide Maschinen in einer für diese Leistungsklasse sehr guten Zeit.

Der Scanner des MFPs ist in der Lage, bis zu 23 Seiten in der Minute einzulesen und als Tiff, PDF oder JPEG abzuspeichern. Obwohl es sich um ein monochromes System handelt, lassen sich auch Farbscans erstellen. Die Geschwindigkeit in diesem Modus kann dann acht Seiten in der Minute betragen. Die maximale Auflösung des Scanners: 600 x 600 dpi im Farbmodus. Drucken kann der Anwender mit einer interpolierten Auflösung bis 2.400 dpi.

Aus diesem Grund sind die Qualitätstests der FACTS-Redaktion auch mit bemerkenswerten Ergebnissen abgeschlossen worden: Mit dem Druck von den im Test geforderten Graustufenverläufen, Fotos (Schwarzweiß und Farbe) sowie Texten mit einer kleinen Schrift hatten beide Neuvorstellungen keinerlei Probleme.

SEHR GUT ABGESCHNITTEN

Ganz im Gegenteil: Beim FACTS-Robinson-Test handelt es sich um den Druck des gesamten Werks von Daniel Defoe auf einer Seite in einer Ein- und Zweipunktschrift. Das System meisterte nicht nur den Druck in Zweipunktschrift in einer sehr guten Qualität, sondern schaffte es zudem – für diese Leistungsklasse eher ungewöhnlich – den Test in einer Einpunktschrift so zu drucken, dass er an vielen Stellen sehr gut lesbar war. Dies gelingt noch nicht einmal allen Druckern, die mehr als das Zehnfache kosten.

Die Handhabung beider Systeme ist einfach und intuitiv vorzunehmen. Die Bedienung über das zweizeilige Schwarzweiß-LCD-Display ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ebenfalls sehr einfach. Für den Wechsel der Tonerkartusche sind lediglich ein paar wenige Handgriffe notwendig. Beim FACTS-Test gab es übrigens keinerlei Spuren von Tonerstaub im Gerät.

Apropos Toner: Sowohl der B2236dw als auch der MB2236adw sind mit einem Starterkit ausgestattet, das für rund 700 Seiten ausreicht. Die Belichtungseinheit muss nach 12.000 Seiten getauscht werden. Die Tonerkassetten für die Systeme bietet Lexmark für 1.200, 3.000 und 6.000 Seiten an (alle To-nerangaben beziehen sich auf einen Druckjob mit rund fünf Prozent Seitendeckung).Auch bei Drucksystemen in den unteren Leistungsklassen ist es wichtig, gut vernetzt zu sein. Lexmark stellt bei der 2er-Serie unter anderem eine Netzwerkschnittstelle bereit, USB 2.0 und sogar WLAN. Last, not least sind die kleinen Workflowhelfer mit Energiesparfunktionen ausgestattet. Richtig angewendet helfen sie dabei, der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Klaus Leifeld

 

FAZIT

Sowohl der Drucker B2236dw als auch das entsprechende Multifunktionssystem MB2236adw aus der 2er-Serie von Lexmark sind ideale Lösungen für Unternehmen mit kleinen Arbeitsgruppen oder auch Start-ups, bei denen die Systeme direkt am Arbeitsplatz stehen. Beide leichtgewichtigen Geräte (7 bzw. 10 Kilogramm) arbeiten trotz der relativ hohen Geschwindigkeit geräuscharm. Sowohl die Produktivität als auch die Qualität von Druck und Kopie sind für diese Leistungs- und Preisklasse überdurchschnittlich gut.

 

Produkt: B2236dw/MB2236adw
Beschreibung: Drucker/MFP (S/W)
Anbieter: Lexmark
Preis: 159/234 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.lexmark.de

 

Beurteilung

Sehrgut FACTS 03 2019

Produktivität Druck: 6/6
Produktivität Kopie (*) : 4/6
Qualität Druck: 6/6
Qualität Kopie (*) 5/6
Preis-Leistungs-Verhältnis: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut

Nur MB2236adw  

 

 


 Fotos: Klaus Leifeld

 
 
 

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