Aktuelles

Aktuelle Ausgabe

TEST e-STUDIO7506AC Toshiba Tec Serie

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Jahresstart gelungen

Mit der Vorstellung gleich drei neuer A3-Farb-systeme für den hochvolumigen Bereich beendete Toshiba Tec das vergangene Jahr. Die FACTS-Redaktion überprüfte die Neuvorstellungen direkt zum Jahresbeginn mit einem ausführlichen Test.

Nachdem Toshiba Tec im Laufe des vergangenen Jahrs eine ganze Reihe an neuen A3-Farb- und -Schwarzweiß-Serien auf den Markt gebracht hat, präsentierte das Unternehmen kurz vor Jahresende auch noch die hochvolumige e-STUDIO7506AC-Serie, die aus den einzelnen Systemen e-STUDIO5506AC, e-STUDIO6506AC und e-STUDIO7506AC besteht. Die Toshiba-MFPs sind mit der neuesten Controller-Technologie e-BRIDGE Next (siehe Kasten) ausgestattet, wodurch sich die Systeme einfach und schnell an individuelle Anforderungen anpassen und in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit, die je nach Modell 55, 65 oder 75 Farb- und 65, 75 oder 85 Schwarzweißseiten beträgt. Gefallen hat der Redaktion, dass alle Systeme der Serie, wie auch die 2016 vorgestellten Modelle, über einen 9-Zoll-Bildschirm mit einer Tablet-ähnlichen Oberfläche verfügen. Die Bedienung erfolgt intuitiv wie die eines Smartphones. Der Anwender hat zudem die Möglichkeit, sich seinen eigenen „Bildschirm“ zusammenzustellen und die Anordnung der Schaltflächen individuell zu gestalten. So lassen sich beispielsweise komplexe Dokumenten-Workflows mit nur einem Knopfdruck starten. Selbstverständlich sind diese Einstellungen abhängig von einer Autorisierung des Anwenders, sodass verschiedene Benutzer auch über unterschiedliche Startseiten verfügen können. Eine weitere Besonderheit ist der verbaute Hochleistungsscanner (DSDF), mit dem alle Systeme der neuen Serie ausgestattet sind. Der automatische Dual-Scan-Vorlageneinzug fasst bis zu 300 Blatt und schaffte im Test bei einer eingestellten Auflösung von 200 dpi eine Geschwindigkeit von 240 Bildern in der Minute. Beim Scannen von Dokumenten mit einer Auflösung von 600 x 600 dpi, die bei Office-Dokumenten aber kaum notwendig ist, schaffte der DSDF immer noch 140 Bilder in der Minute. Überaus wichtig bei solchen schnellen Systemen ist ein genügend großer Papiervorrat. Hier waren die Japaner großzügig und haben die neuen e-STUDIOs gleich mit einer Papierkapazität bis zu 6.020 Blatt Papier ausgestattet. Auch das Angebot an Papierendverarbeitungsoptionen ist entsprechend: So steht für die Anwender ein Broschüren-Finisher, ein Multipositions-Finisher sowie eine Lochereinheit zur Verfügung. Schon in der Standardversion verfügen die drei e-STUDIO-Systeme über eine Kopier-, Druck- und Scanfunktionalität. Auf Wunsch lassen sich die MFPs zudem mit einer Faxfunktion und einer OCR-Erkennung sowie der Funktion Multi-Station-Print ausrüsten. Letztere ermöglicht, dass der Anwender seine Druckaufträge an bis zu zehn unterschiedlichen Toshiba e-BRIDGE Next-Systemen abholen kann. Auch Cloud-Dienste werden unterstützt: Alle Modelle lassen sich einfach über AirPrint, Google Cloud Print oder den Mopria Print Service mit Mobilgeräten verbinden.

ENORM SCHNELLER DRUCK

Die e-STUDIO5506AC, die die Redakteure stellvertretend für die Farbsysteme der neuen Serie getestet haben, erreichte in der Minute, wie im Prospekt angegeben, eine Druckgeschwindigkeit von 55 Farb- und 65 Schwarzweißseiten. Für den doppelseitigen Ausdruck einer sehr aufwendigen PDF-Datei (120 Seiten) benötigte das System nicht einmal 83 Sekunden. Die Drucke aus den Windows-Applikationen PowerPoint und Word wurden ebenfalls sehr schnell ausgedruckt. Eindrucksvoll die Geschwindigkeit im Duplexmodus: Die gemessenen Zeiten waren bei allen durchgeführten Druck- und Kopierjobs im Vergleich zum Simplexdruck nahezu identisch.

EINWANDFREIE QUALITÄT

Auch die Testaufgaben für den Kopiermodus liefen problemlos. Die Produktivität veränderte sich im Verhältnis zur Grundgeschwindigkeit nur unwesentlich. Lediglich das Kopieren von doppelseitigen Vorlagen benötigte technikbedingt etwas mehr Zeit. Für diese schnellen Arbeitsprozesse zeigen sich unter anderem auch der 1.0-GHz-Dual-Core-Prozessor, ein vier Gigabyte großer Arbeitsspeicher und eine 320-Gigabyte-Festplatte verantwortlich. Im Bereich der Qualität punkteten die neuen Systeme ebenfalls: Dank einer Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi und des verbauten hochwertigen Scanners sowie des Controllers waren alle durchgeführten Qualitätsausdrucke und -kopien der Redakteure einwandfrei. Selbst kleinste Schriften und Zeichen sowie schwierige Farb- und Schwarzweißverläufe wurden nahezu perfekt wiedergegeben. Das Gleiche gilt für den Druck der Landoltringe, die auf Knopfdruck mit den automatischen Einstellungen komplett fehlerfrei erstellt wurden. Für die Datensicherheit bei dem Einsatz der neuen e-BRIDGE-Next-Multifunktionssysteme sorgen unter anderem die Toshiba Sicherheitsfestplatte, eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, die Vertraulicher-Druck-Funktion sowie ein optionaler Data-Overwrite-Dongel. Selbstverständlich erfüllen die Systeme die Kriterien der Umweltschutzprogramme ENERGY STAR und Blauer Engel.

Klaus Leifeld

 

FAZIT

Die neue e-STUDIO7506AC-Serie kommt nicht nur in einem für MFPs ungewöhnlich schicken Design in Schwarz mit einer modernen Oberflächenstruktur und einer sehr guten Ausstattung daher, sondern zeigte im Test auch eine hohe Produktivität und beste Qualitätsausdrucke. Die hohe Funktionalität wird unter anderem durch die neue e-BRIDGE-Next-Technologie (siehe Kasten) erreicht.

Produkt: Serie e-STUDIO7506AC
Beschreibung: Farb-Multifunktionssysteme
Anbieter: Toshiba Tec
Preis: ab 17.455 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.toshiba.de/tec

Beurteilung

FACTS SehrGut 2 3 2017

Bedienung/Handhabung: 6/6
Produktivität Kopie: 6/6
Produktivität Druck: 6/6    
Qualität: 6/6
Ausstattung: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut   

 

Fotos: shutterstock (1)

 
 
 

Aktuelles/Dialog

IN KONTAKT TRETEN

FACTS Verlag GmbH

Theodor-Althoff-Straße 45 • 45133 Essen

(+49) (0) 201 87 126 800

(+49) (0) 201 87 126 811