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ARENA Mono-Laserdrucker 2/2017

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ARENA Mono-Laserdrucker 2/2017

Pearl vs. Brother

Wie einfach ist es doch, Geld zu sparen - und das, wie die FACTS-Redaktion meint, auch am richtigen Ende. Für diese Ausgabe hat FACTS zwei Drucker in die Arena geschickt, die sich in Sachen Druckqualität und Ausstattung sehr ähneln, im Preis jedoch völlig unterschiedlich sind.

Im November 2016 testete die Redaktion den Mono-Laserdrucker Pantum P3500DW, der in Deutschland über den Versandhandel Pearl vertrieben wird und hat schließlich eine Empfehlung für den Printer ausgesprochen. Das Fazit: "Der Pearl-Drucker Pantum P3500DW hat in der FACTS-Redaktion ein gutes Bild abgegeben. Er ist mit einer Druckgeschwindigkeit von 35 Seiten in der Minute sehr schnell und bringt zudem eine durchaus akzeptable Qualität. Somit ist er für den Einsatz im Büro bestens geeignet."

Grund genug, um diesen Drucker einem Brother-Drucker aus der gleichen Leistungsklasse gegenüber zu stellen. Zwar wurde dieser nicht auf Qualität geprüft, jedoch geht die Redaktion davon aus, dass der HL-L5200DW dem chinesischen Pantum-Printer, der recht neu auf dem deutschen Markt ist, in dieser Hinsicht in nichts nachsteht.

Bei diesem Vergleich sollte es ausschließlich um Preisen und technische Features gehen. Gesucht wurde nach dem Test des Pearl P3500DW nach einer Alternative von einem der Traditionshersteller, zu denen sicherlich auch das Unternehmen Brother gehört.

Die technischen Merkmale, die der Drucker aufweisen sollte, waren eine Mindestgeschwindigkeit von 35 Seiten in der Minute, eine automatische Duplexfunktion, WLAN-Funktionen und ein möglicher Papiervorrat von 1.000 Seiten. Zudem musste der Printer in der Lage sein, Papier aus drei verschieden Magazinen ziehen zu können.

Sowohl der Brother HL-L5200DW als auch der Pearl P3500DW erfüllen diese Voraussetzungen. Kleine Unterschiede gibt es trotzdem: Der Brother-Printer bietet etwa in Sachen Grundgeschwindigkeit, Garantie und Mobile Printing die etwas besseren Argumente, die der Käufer allerdings teuer bezahlen muss.

So kostet der Brother-Drucker in Verbindung mit der vollen Papierausstattung (inkl. zwei zusätzlicher Kassetten knapp über 1.000 Euro. Der Pantum-Drucker dagegen schlägt in der nahezu gleichen Ausführung mit nur 629 Euro zu buche.

Das ist aber noch nicht alles: Denn eine die wichtigste Überlegung beim Druckerkauf ist nach wie vor: WAS KOSTEN DIE VERBRAUCHSMATERIALIEN?

Hier liegt der Pantum P3500DW von Pearl ebenfalls ganz klar vorn. Während die große Tonerkartusche für 10.000 Seiten (gemessen nach ISO/IEC 19752) ausreicht und 139,90 Euro kostet, muss der Brother-Kunde 131,99 Euro für nur 8.000 Seiten bezahlen. Dazu kommt noch die Trommeleinheit (DR-3400), die nach 50.000 Seiten ebenfalls gewechselt werden muss und knapp 155 Euro kostet. Beim Pearl-Printer ist dieser Austausch nicht notwendig, da die Trommeleinheit bereits in den der Tonerkartusche integriert ist.

In Cent ausgedrückt entstehen pro Seite beim Brother HL-5200DW Kosten in Höhe von 1,96 Cent und beim Pantum P3500DW von nur 1,40 Cent. Der kleine Unterschied hört sich erst einmal gar nicht hoch an. Doch FACTS hat gerechnet: Wenn die Drucker drei Jahre im Monat rund 3.500 Seiten erstellen, kostet das dem Anwender beim Druck mit dem Brother-Produkt 2.469 Euro. Der Anwender des Pantum-Printers zahlt lediglich 1.764 Euro. Das sind 705 Euro, die sich somit leicht sparen lassen. Die Ersparnis durch den viel günstigeren Anschaffungspreis des P3500DW kommt noch dazu.

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FAZIT

Sowohl der Drucker von Pearl als auch die Brother-Alternative sind in technischer Hinsicht für den Druck des Schriftverkehrs im Büro bestens geeignet und unterscheiden sich kaum. Was die Kosten betrifft, ist der Käufer des Pantum P3500DW klar im Vorteil. Das System kostet in der Ausstattung mit zwei zusätzlichen Kassetten und einer zweiten Tonerbefüllung rund 400 Euro weniger. Darüber hinaus spart der Pantum-User auch noch bei den Verbrauchsmaterialen, die ebenfalls um einiges günstiger sind.

Klaus Leifeld

Foto: shutterstock

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