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Umweltfreundlich drucken: 5 Tipps

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Umweltfreundlich drucken: 5 Tipps

Immer mehr Unternehmen legen Wert auf eine gute Klimabilanz. Doch auch im digitalen Zeitalter wird viel gedruckt – der Papierverbrauch steigt nach wie vor. Worauf Unternehmen achten sollten, damit sie ihre Papierprozesse möglichst umweltfreundlich gestalten, verrät Cewe-Print.de.

Fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit wird zu Papier verarbeitet. Im Durchschnitt hat 2010 jeder Deutsche drei Bäume für Papier, Pappe und Karton verbraucht, das sind 235 Kilogramm. Jeden Tag druckt ein deutscher Arbeitnehmer laut Umweltbundesamt durchschnittlich 25 Seiten Papier aus – das ergibt im Jahr rund 5.700 Seiten. Laut WWF wird damit in Deutschland Jahr für Jahr genau so viel Papier verbraucht wie in Afrika und Südamerika zusammen. Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll den Papierverbrauch in Industrienationen. Holz ist allerdings keine unendliche Ressource, daher sollte auch Papier sparsam und umsichtig verwendet werden. Unternehmen können mit fünf einfachen Maßnahmen anfangen, im Alltag Papier zu sparen:

1.) Recyclingpapier als umweltfreundliche Alternative

Recyclingpapier zu verwenden ist eine Möglichkeit, nachhaltige Druckprodukte zu nutzen. Es wird, anders als konventionelles Papier, nicht aus Frischfasern, sondern aus Altpapier hergestellt. Das Altpapier wird dabei im Recyclingprozess aufgearbeitet und kann wiederverwendet werden. Für die Gewinnung von Recyclingpapier wird im Vergleich zur Frischfasergewinnung nur die Hälfte an Energie und zwischen einem Siebtel bis einem Drittel der Wassermenge benötigt. Außerdem werden Wälder geschont, da weniger Holz gerodet werden muss. Der Kauf von einem Paket Papier mit 500 Blatt (2,5 Kilogramm) in Recyclingqualität spart 5,5 Kilogramm Holz. Früher gängige Vorurteile wie eine gelbliche Farbe der Papiere und eine weniger lange Archivierungsdauer konnte das Recyclingpapier schon lange ausräumen. Hochwertige Druckerzeugnisse lassen sich mit entsprechendem Recyclingpapier ebenso gut erreichen wie mit Papier aus Frischfasern.

2.) Vorausschauend drucken und Mengen kalkulieren

Drucksachen erstellen kostet Zeit, weshalb viele Unternehmen es schätzen, ausreichend Werbematerial und Vordrucke auf Vorrat zu haben. Doch oft bleibt viel veraltetes Material übrig und wird im schlimmsten Fall weggeworfen. Eine gute Planung kann Abhilfe schaffen. Man sollte sich stets an Erfahrungswerten orientieren und möglichst genau kalkulieren, wie viele Werbemittel und andere Drucksachen wirklich gebraucht werden, um die Auflage möglichst klein zu halten.

Nicht immer bedeutet eine geringere Auflage jedoch auch eine umweltfreundlichere Produktion. Ein einzelner Druckauftrag mit einer großen Auflage kann umweltschonender produziert werden als viele kleine Aufträge mit geringen Auflagen. Mitunter ist es also besser, beispielsweise gleiche Flyer für mehrere Veranstaltungen zu drucken, sodass diese wiederverwendbar sind.

3.) Lieferwege so einfach wie möglich halten

Auch durch die Zustellung von Druckprodukten fallen CO2-Emissionen an. Unnötige Lieferwege entstehen etwa, wenn ein Paket nicht angenommen werden kann, weil keine Abstellerlaubnis vorliegt oder eine Bestellung an verschiedene Adressen verschickt werden soll. Viele Paketdienstleister bieten auch die Möglichkeit, Paketlieferungen online zu verfolgen und bei Bedarf die Zustellung um mehrere Tage zu verschieben, sodass die Lieferung entgegengenommen werden kann. Auch die Verpackung, mit der die Ware versandt wird, kann zum Umweltschutz beitragen. Unternehmen können sie zum Beispiel wiederverwenden, beziehungsweise wenn das nicht möglich ist, darauf achten, dass sie fachgerecht recycelt und so dem Papierkreislauf wieder zugeführt wird. Vorbildlich ist, wer alle Bestandteile, die nicht aus Papier bestehen – wie Sichtfenster bei Briefumschlägen oder Heftklammern – vor der Entsorgung entfernt.

4.) Klimaneutraler Druck für eine ausgeglichene Umweltbilanz

Dass eine gewisse Menge des Treibhausgases CO2 bei der Produktion von Drucksachen entsteht, lässt sich leider nicht vermeiden. Unternehmen können dieser Emissionsbelastung des Klimas jedoch durch den sogenannten klimaneutralen Druck entgegenwirken. Einige Onlinedruckereien, wie zum Beispiel Cewe-Print.de, bieten diese Möglichkeit mittlerweile bei jeder Bestellung an. Dabei wird die bei der Produktion eines Druckauftrags abgegebene Menge an CO2 über zertifizierte Klimaschutzprojekte wie zum Beispiel Waldschutz-, Wasserkraft- oder Windenergieprojekte ausgeglichen. Jeder Kunde erhält zudem ein personalisiertes Zertifikat und ein individuelles Klimaschutzlabel, sodass Kunden und Partnern der Einsatz für den Klimaschutz sichtbar gemacht werden kann. So hat der klimaneutrale Druck nicht nur einen positiven Effekt auf die Umwelt, sondern auch auf das Unternehmensimage.

5.) Umweltfreundliche Druckfarben wählen und Veredelungen sparsam einsetzen

Auch wenn heutzutage kaum noch Druckereien mit schädlichen mineralölhaltigen Farben arbeiten, sollten Unternehmen darauf achten, Druckereien zu wählen, die Farben aus pflanzlichen Ölen und Harzen verwenden, denn diese lassen sich im Recyclingprozess aus dem Papier lösen. Auch Veredelungen sollten sie sparsam einsetzen, da sie den Recyclingprozess negativ beeinflussen und sich nicht rückstandsfrei vom Papier entfernen lassen. Alternativ zur Druckveredelung bieten Prägungen und Stanzungen ein gutes optisches und vor allem haptisches Erlebnis und sind umweltfreundlicher.

 

 

 

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