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Integriertes Personalmanagement

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Integriertes Personalmanagement

Der schrittweise verlaufende Fortschritt der Digitalisierung führt in vielen Unternehmen zu „Frankenstein-Systemen“: einem Flickenteppich aus vielen verschiedenen Softwares und Lösungen, die einzelne Aufgaben erfüllen, sich teilweise überschneiden und mitunter für Verwirrung und Mehrfacharbeit sorgen.

Auf die Nachteile derartiger Frankenstein-Systeme weist das Unternehmen SumTotal hin. Zum einen bleibe die Benutzererfahrung völlig auf der Strecke und zum anderen gebe es keinen Datenaustausch zwischen den Systemen. Der HR-Experte zeigt an vier Anwendungsbeispielen auf, welche Vorteile ein integrierter Ansatz bietet.

Risiken für Mitarbeiterfluktuation identifizieren: Patchwork-Systemlandschaften können meist nicht einmal erfassen, wenn ein Mitarbeiter besonders positive Ergebnisse und hohen Einsatz zeigt, jedoch seit drei Jahren keine Gehaltsanpassung erhalten hat. Die Anpassung der Vergütung aufgrund von Leistungen und das aktive Angebot von Entwicklungsmöglichkeiten kann dabei helfen, den Weggang fähiger Mitarbeiter zu verhindern. In Zeiten der Rekordfluktuation und des Fachkräftemangels ist dies ein entscheidender Faktor.

Karriereplanung unterstützen: Durch die nahtlose Verknüpfung der verschiedenen Systeme und der Einbeziehung der individuellen Karrierewünsche von Mitarbeitern kann ein integriertes HCM-System (Human Capital Management) Karrierepfade aufzeigen, die anschaulich und erzielbar sind. Ein solches System verbindet alle notwendigen Systeme miteinander und zeigt den Mitarbeitern beispielsweise die nötigen Lernprozesse, um Karriereziele zu erreichen oder Qualifikationen zu erlangen. Ein solcher klarer Weg für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens erhöht ihr Engagement und die Mitarbeiterbindung.

Lernen im Arbeitsprozess: Man kann sich nicht allein mit Rekrutierung aus dem Fachkräftemangel heraushelfen. Ein Fehler, den viele Unternehmen machen, ist der Versuch, „Superstars“ einzustellen. Die nachhaltigere Möglichkeit besteht darin, Talente im eigenen Haus zu entwickeln. HCM-unterstütztes Lernen zeigt nicht nur auf, welche Mitarbeiter für benötigte Funktionen weiterentwickelt werden können, sondern lässt sich auch einfach in den Arbeitsablauf integrieren. Es stellt online On-Demand-Angebote bereit, die auf aktuelle Problemstellungen oder individuelle Weiterbildungsanforderungen zugeschnitten sind. Ein integriertes Lernmanagementsystem erfasst den Lernfortschritt in Echtzeit und stellt so aktiv die nächsten relevanten Lerninhalte bereit.

Datengesteuerte Nachfolgeplanung: Die traditionelle Nachfolgeplanung basiert überwiegend auf dem Bauchgefühl der Personalverantwortlichen. Integrierte HCM-Systeme hingegen nutzen ein multidimensionales Datennetz mit Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen und können damit eine faktenbasierte Grundlage für Entscheidungen bereitstellen. Die Informationen zeigen beispielsweise, welche Mitarbeiter für eine Führungsrolle geeignet wären oder wer aufgrund seiner aktuellen Qualifizierungen mithilfe einer Weiterbildung eine andere Funktion übernehmen könnte. Zusätzlich zu den Mitarbeiterinformationen können moderne Systeme durch Machine Learning erfolgreiche Nachfolgeplanung der Vergangenheit in die Informationsanalyse einbeziehen und entsprechende Vorschläge unterbreiten.

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