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ISE durch Coronavirus lahmgelegt?

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ISE durch Coronavirus lahmgelegt?

Nein, die Betreiber der ISE haben in einer offiziellen Meldung mitgeteilt, dass die Messe planmäßig stattfinden wird. Dennoch haben bereits einige Hersteller ihre Teilnahme aufgrund des Coronavirus abgesagt – darunter auch LG.

Am 11. Februar startet die ISE (Integrated Systems Europe) – übrigens zum letzten Mal in Amsterdam. Doch statt eines krönenden Abschlusses, bevor es ab 2021 nach Barcelona geht, gibt es teilweise eine eingeschränkte Veranstaltung: Der Coronavirus macht einigen Ausstellern einen Strich durch die Rechnung, und das, obwohl sich zur weltweit größten AV- und Systemintegrationsmesse der Welt vom 11. bis 14. Februar so viele Besucher wie nie zuvor angekündigt haben.

Mit der Absage einiger Firmen, die ihren Hauptsitz im China haben, war zu rechnen: So wurden weitestgehend alle Flugverbindungen zwischen China und Europa eingestellt. Doch Mitte letzter Woche kam der Paukenschlag: LG teilte mit, nicht als Aussteller auf der ISE vertreten zu sein. Die Entscheidung hat das Unternehmen getroffen, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kurz zuvor den Ausbruch des Coronavirus (2019-nCoV) zu einem öffentlichen Gesundheitsnotstand mit internationaler Bedeutung erklärt hat. Auch das Samsung Management in Schwalbach hat am frühen Montagmorgen die Teilnahme für alle Mitarbeiter von Samsung Electronics Germany abgesagt.

Auch wenn die WHO dennoch empfiehlt, „Handel und Bewegung nicht einzuschränken“, setzen viele Firmen ausschließlich auf den Einsatz europäischer Mitarbeiter, wie ROE Visuals, die bereits angekündigt hat, ihre Mitarbeiter aus der Firmenzentrale im chinesischen Shenzen nicht zur ISE einzufliegen, sondern verstärkt auf die internationalen Teams in der Standbetreuung zu setzen.

Die Veranstalter der ISE überwachen diese sich schnell verändernde Situation kontinuierlich, wie es auf der Homepage der ISE heißt. „Wir möchten unseren Ausstellern, Teilnehmern und Mitarbeitern versichern, dass Gesundheit und Sicherheit bei den Entscheidungen rund um die Messe Integrated Systems Europe unser oberstes Anliegen ist.“ Die Entscheidung, die Messe stattfinden zu lassen, wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien der öffentlichen Gesundheitsbehörden, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation (WHO), getroffen. Sie warnt derzeit nicht grundsätzlich vor Reisen, außer nach und aus China.

Für alle Besucher der Messe gilt es dennoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Diese sind unter anderem:

  • Vermeiden Sie engen Kontakt (Händeschütteln, Umarmungen) mit Menschen, die an akuten Atemwegsinfektionen leiden.
  • Häufiges Händewaschen, insbesondere nach direktem Kontakt mit kranken Menschen oder ihrer Umgebung, ist sehr wichtig.
  • Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten die Hustenetikette einhalten (Abstand einhalten, Husten und Niesen mit Einwegtüchern oder -kleidung abdecken und Hände waschen).

Erste-Hilfe-Stellen werden in dem gesamten Messegelände vorhanden sein. Zusätzliche Handdesinfektionseinrichtungen sowie Hygieneempfehlungen werden ebenfalls vor Ort zur Verfügung gestellt. Dennoch ist klar: Vor allem Fachbesucher aus der Krisenregion werden mangels Transportmöglichkeiten nicht an der Messe teilnehmen können. Weitere werden sich wohl auch aus persönlicher gesundheitlicher Sorge gegen einen Messebesuch entscheiden.

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