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IT-Projekte: Zunehmend sind Dienstleister gefragt

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IT-Projekte: Zunehmend sind Dienstleister gefragt

Digitale Transformation ist ohne IT nicht denkbar. Deutsche Unternehmen setzen häufig externe Dienstleister ein, weil es intern an Fachleuten und Know-how fehlt.

Zwei Drittel der IT-Dienstleister erhält Aufträge, weil die Auftraggeber selbst kein geeignetes Personal haben. An freien Kapazitäten fehlt es in mehr als jedem zweiten Unternehmen und an der Expertise fast ebenso viel. Nur bei jedem vierten Auftrag steht im Vordergrund, dass Kosten gespart werden sollen. 72 Prozent der Dienstleister gehen davon aus, dass sie mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Geschäftserfolg ihres Auftraggebers beitragen.

Diese Angaben hat Bitkom Research im Auftrag der Versicherung Hiscox in einer repräsentativen Umfrage unter 304 IT-Dienstleistern herausgefunden. „IT-Dienstleister sind unerlässlich dafür, dass die Digitalisierung in Deutschland erfolgreich gestaltet werden kann“, sagt Dr. Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research. „Während die neuen digitalen Geschäftsmodelle in den Unternehmen entwickelt werden müssen, kann die Umsetzung durchaus erfolgreich mit externer Hilfe erfolgen.“

82 Prozent der befragten IT-Dienstleister gaben an, dass ein Auftraggeber von ihnen den Nachweis über eine IT-Betriebshaftpflicht verlangt hat. 72 Prozent mussten eine IT-Berufshaftplicht nachweisen, 44 Prozent eine Versicherung von Elektronik und Büroinhalt. Bereits jeder Dritte (34 Prozent) wurde nach einer Versicherung gegen Cyber- und Datenrisiken gefragt. „Wenn Fehler passieren, können sie für IT-Dienstleister existenzbedrohend werden, weiß Marc Thamm, Underwriting Manager Technology, Media & Communications bei Hiscox. „Es ist eine Aufgabe der Versicherungsbranche, an dieser Stelle geeignete Angebote zu entwickeln, die zu Unternehmen der Digitalwirtschaft passen und mit Zusatzleistungen im täglichen Geschäft unterstützen.“

Die größte Hürde für IT-Dienstleister, ihre Aufträge erfolgreich abzuwickeln, sind ungenügende oder nicht eindeutige Absprachen. Einige nennen auch unsichere Vertragslagen Gleichzeitig passen jeweils nur drei von fünf IT-Dienstleistern ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen an (62 Prozent) bzw. dokumentieren ihren Arbeitsfortschritt genau (61 Prozent), um diesen Problemen entgegenzuwirken. Gerade einmal jeder zweite IT-Dienstleister hält Absprachen mit dem Auftraggeber vertraglich fest (49 Prozent) oder verlässt sich auf eine spezielle Versicherung (51 Prozent).
Den Ergebnisbericht bietet Bitkom Research zum kostenlosen Download an.

 

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