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Kongress: Junge Fachkräfte binden

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Kongress: Junge Fachkräfte binden

Wie können mittelständische Unternehmen, deren Chefs einer anderen Generation angehören und ganz andere Führungsstile gewohnt sind, der Digital-Natives-Generation begegnen? Die Baden-Württemberg Stiftung bietet ein Forum für Ideen: Am 23. und 24. Oktober 2018 findet im Stuttgarter Haus der Wirtschaft erstmals der Mittelstandskongress „Mission M“ statt.

„Von Startups können Mittelständler viel lernen“, weiß Unternehmer Christopher Essert, der mit der Essert GmbH im Bereich der industriellen Automatisierung mit dem Schwerpunkt auf kollaborativen Robotiklösungen tätig ist. Der Altersdurchschnitt seiner Beschäftigten: exakt 30 Jahre. Er selbst ist genauso jung und hat bereits ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aufgebaut. Klar, dass er offen ist für die Generation Y, also alle 20- bis 35-Jährigen.

Die Generation Y ist mit dem Internet aufgewachsen, hat dessen Entwicklung miterlebt, kann Informationen und Wissen intuitiv und gefiltert beschaffen und zielführend verarbeiten. Sie ist technisch versiert und an die Schnelllebigkeit der digitalen Entwicklung gewöhnt. Außerdem zeichnet sie ein hohes Ausbildungsniveau aus. Zugleich wissen Ypsiloner um ihren Wert und sind entsprechend selbstbewusst. Sie fordern flexible Arbeitszeiten, mehr Freizeit, Selbstbestimmung und -verwirklichung. Der Arbeitgeber soll eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen, schnelles und direktes Feedback geben und die Leistung anerkennen. Um die neuen freiheitsliebenden Fachkräfte langfristig zu binden, müssen Arbeitgeber reagieren.

Durch seine unkonventionelle Führungsweise lockt Christopher Esser junge Fachkräfte und bindet sie nicht nur nachhaltig ans Unternehmen, sondern auch an die Region. Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßt solche Entwicklungen. Sie setzt sich für die Stärkung mittelständischer Betriebe in ihrem Bundesland ein: „Der Mittelstand befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch.“ Digitalisierung, veränderte Absatzmärkte und Generationswechsel sind die Hauptgründe. „Damit unser Mittelstand zukunftsfähig und strategisch klug aufgestellt ist, brauchen wir nicht nur innovative technologische Konzepte, sondern auch den Mut, neue Wege zu gehen.“
Der Kongress Mission M soll sowohl der Generation Y als auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen, KMU, neue Wege aufzeigen. Die Baden-Württemberg Stiftung möchte mit der Veranstaltung den Diskurs zwischen den Generationen anregen. Geschäftsführer Christoph Dahl fasst das Ziel zusammen: „Jetzt ist die Zeit für neue, intelligente Lösungen im Mittelstand. Und vor allem die jungen Nachwuchskräfte von heute werden die Unternehmen von morgen gestalten.“
Auch Hoffmeister-Kraut wird teilnehmen, im Rahmen der Podiumsdiskussion „Herausforderungen für den Mittelstand in Baden-Württemberg – heute und morgen“. Christopher Essert wird seine Erfahrungen mit dem Workshop „Was KMU von Start-ups lernen können“ weitergeben und sich bei der Diskussion „So trifft man die richtigen Entscheidungen im Mittelstand für eine nachhaltige Zukunftssicherung“ einbringen.

Außer Vorträgen von namhaften Referenten wie Sarna Röser, Bundesvorsitzende des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER, sowie Dr. oec. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Outdoor-Ausrüsters VAUDE in Tettnang, bietet das zweitägige Programm auch Ausstellungen und Workshops zum Mitmachen.

Informationen und Tickets gibt es hier: www.mission-m.de
Der Eintritt für beide Kongresstage beträgt mit Frühbucherrabatt bis 29.6.18 für Vertreter von Unternehmen 69 Euro und für Studierende 16 Euro.

 

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