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Ransomware: Nummer 1 im Cybercrime

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Ransomware: Nummer 1 im Cybercrime

Einer aktuellen Analyse der Malwarebedrohungen im Jahr 2017 zufolge ist Ransomware das bevorzugte Tool der Cyberkriminellen. Derartige Angriffe auf Unternehmen stiegen um 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auf Privatpersonen sogar um 93 Prozent.

Die Studie von Malwarebytes, Anbieter von Desinfektions- und Schutzlösungen zur Bekämpfung von Internetbedrohungen, weist darauf hin, dass sich die Angriffsmethoden insgesamt deutlich verändert und die Tools weiterentwickelt haben. Insbesondere die Malware-basierte Kriminalität – Ransomware, Bankentrojaner, Spyware, Adware und das Schürfen von Kryptowährungen – sei stark angestiegen.

Dabei wuchs die Angriffsrate von Ransomware um das Zehnfache, der Rekordmonat war September 2017. Die „Familien“ WannaCry und Globeimposter griffen binnen zwei Monaten um 375 beziehungsweise 341 Prozent mehr an. Der Kryptowährungshype hat schnell dafür gesorgt, dass Kriminelle auch dabei Tools verwenden, um das Schürfen von Kryptowährungen für ihren Profit zu nutzen. Der Einsatz von Bankentrojanern und Hijackern, die Zugang zu Unternehmensdaten schaffen sollen, hält an, jedoch ist hier die Erkennungsrate stark gestiegen. Auch Infrastrukturen von Tech-Scams, mit deren Hilfe sich Kriminelle über angeblichen Support Zugang zu fremden Systemen und Daten verschaffen, konnten identifiziert und eliminiert werden, sodass die Scammer neue Strategien entwickeln müssen.

„Ransomware dominierte das Jahr 2017 und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 90 Prozent an“, fasst Marcin Kleczynski, CEO bei Malwarebytes, zusammen. „Neben den eingeforderten Lösegeldern wurden auch Daten von Unternehmen gestohlen. So stieg der Gebrauch von Spyware um 30 Prozent und von Hijackers sogar um 40 Prozent an.“

Auch Privatpersonen rückten stärker in den Fokus von Cyberkriminellen, sie werden insbesondere mit Würmern und Ransomware angegriffen. Ganz besonders boomten mit 132 Prozent Steigerung die Attacken auf Smartphones aller Art per Adware, die auf Platz 2 der Malwarebedrohungen gerückt ist.

Der vollständige Jahresbericht beinhaltet Zahlen zu weltweiten Berechnungen und steht in englischer Sprache kostenlos zum Download bereit.

 

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