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Sicher Arbeiten von unterwegs

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Sicher Arbeiten von unterwegs

Auf dem Balkon, im Schwimmbad, im Park oder am Urlaubsort – immer mehr Menschen verlagern ihren Arbeitsplatz vor allem bei höheren Temperaturen lieber nach draußen. Die Zahl der digitalen Nomaden beläuft sich laut Schätzungen auf eine halbe Million Menschen. Doch das Arbeiten von unterwegs bietet nicht nur eine willkommene Ablenkung, sondern auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

„Wenn Mitarbeiter nicht im Büro, sondern an Orten arbeiten, mit denen sie Urlaub verbinden, sind sie schneller unvorsichtig und übersehen auch mal den einen oder anderen Sicherheitshinweis“, sagt Jens Bothe, Sicherheitsexperte und Global Director Consulting bei der OTRS AG. „Deshalb ist es wichtig, hier ein Bewusstsein für Sicherheitsrisiken zu schaffen, die außerhalb des Büros noch größer sein können.“ Die OTRS AG hat deshalb einige wichtige Tipps zusammengestellt, wie das Sicherheitsrisiko beim Arbeiten außerhalb des Büros möglichst gering gehalten werden kann:

Wer öffentliches WiFi nutzt, sollte wissen, dass der Zugang in der Regel nicht verschlüsselt ist. Das heißt, Unbefugte können leicht an die persönlichen Daten gelangen. Im Ausland sind die WLANs (Wireless Local Area Networks) oft noch besser ausgebaut als in Deutschland, so dass der Reisende hier schnell mal ins Internet geht, ohne die Sicherheit zu beachten. Deshalb empfiehlt es sich, hier immer ein VPN (Virtual Private Network) zu benutzen. 

Vor allem an öffentlichen Orten gilt: Vorsicht vor Dieben! Laptop, Smartphone & Co. sollten immer gesperrt werden – auch wenn der Anwender nur für einen Moment mal nicht daran arbeitet. Außerdem sollte die Festplatte verschlüsselt sein. Wer zusätzlich an eine „Remote Löschbarkeit“ denkt, kann im Fall der Fälle seine vertraulichen Daten auch noch von unterwegs eliminieren. Auch Datenträger sollten immer verschlüsselt sein.

Wenn der Strom auf dem Handy oder PC unterwegs knapp wird, bieten USB-Power-Outlets (zum Beispiel in Flughäfen) schnelle Abhilfe. Doch USB-Anschlüsse sind für den Datentransfer vorgesehen: Es kann passieren, dass der vermeintlich ausschließlich zum Laden gedachte Anschluss missbraucht wird, um unberechtigt auf Daten zuzugreifen. USB-„Kondome“ schaffen Abhilfe. Sie aktivieren nur die Stromverbindung und kappen die Datenverbindung.

Vorsicht ist auch bei neuen Bekanntschaften geboten, die im Park, am Flughafen oder am Urlaubsort geschlossen werden, denn manchmal versuchen Hacker auch in persönlichen Gesprächen an vertrauliche Daten zu kommen, bekannt unter dem Stichwort „Social Engineering“.

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