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TEST Monitorarm 06/2018

Kategorie: News

Hoch, runter, vor und zurück!

In vielen Büros ist der Monitorarm inzwischen fester Bestandteil der Arbeitsplatzausstattung. Gründe dafür sind einerseits der Wunsch nach Ergonomie, andererseits eine höhere Flexibilität, etwa bei Besprechungen am Bildschirm mit Kunden oder Kollegen. Im Rahmen eines Tests nahm die FACTS-Redaktion einen Monitorarm des Versandhändlers Pearl unter die Lupe, der sich laut Anbieter aufgrund seiner Eigenschaften sowie seines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses für den Allroundeinsatz im Büro perfekt eignen soll.

 

Der Test: Schon die Montage am Tisch erwies sich als äußerst simpel. Dabei musste die Anleitung noch nicht einmal zurate gezogen werden. Alle erforderlichen Teile inklusive des Inbusschlüssels waren in der Verpackung enthalten. Lediglich die große Anzahl der beigelegten Schrauben irritierte zunächst ein wenig.

Die Erklärung dafür: Praktischerweise werden für die verschiedenen Monitormodelle die jeweils zugehörigen Schrauben mitgeliefert. Die Halterung wird entweder per Klemme an der hinteren Tischkante oder durch Bohren an einer beliebigen Stelle des Tisches angebracht. Im Test benötigte ein FACTS-Redakteur, der sich noch nie mit Monitorarmen beschäftigt hatte, für die Montage nur zehn Minuten.

Ein Tipp der Redaktion: Nach der Montage des Arms sollte, wie in der Anleitung empfohlen, das Anbringen eines Bildschirms von maximal 27 Zoll und sechs Kilogramm der Sicherheit zuliebe durch zwei Personen durchgeführt werden. Professionelle Monteure schaffen das selbstverständlich allein.

Was die Kabelführung angeht, sie ist absolut durchdacht, denn die Kabel lassen sich durch den Arm führen, sodass kein unschöner und vor allem gefährlicher Kabelsalat entstehen kann. Dies funktioniert einfach mithilfe eines Kreuzschraubenziehers mit zwei schnellen Handgriffen. Ein kleines Manko: Obwohl die Montage in der Anleitung gut beschrieben wird, findet die Kabelführung dort keine Erwähnung.

Der angebrachte Monitor lässt sich in alle Richtungen leicht und einfach bewegen. Der Anwender kann den Bildschirm um bis zu 135 Grad neigen und komplett rundherum nach links und rechts schwenken. Der große Vorteil des gasgefederten Arms zeigt sich bei der Verstellbarkeit der Höhe: Von weit oben bis hin auf die Tischplatte ist alles möglich, sodass sich der Bildschirm immer auf Augenhöhe befindet. Das Einstellen erfordert nur sehr wenig Kraft und der Monitor bleibt dabei immer fest und „wackelfrei“. Die Widerstandsstärke beim Verstellen lässt sich durch einen Inbusschlüssel am Gelenk des Arms genau an das Monitorgewicht anpassen. Darüber hinaus ermöglicht das an der Halterung angebrachte 360-Grad-Gelenk auch eine vertikale Nutzung.

Jonah Jeschonneck

 

FAZIT

Der gasgefederte General-Office-Monitor-Schwenkarm überzeugte die FACTS-Redaktion. Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis brachte dem Monitorarm zusätzliche Punkte im Test. Die Montage ist einfach und lässt sich intuitiv durchführen. Das Verstellen des Monitors ist in alle Richtungen und Neigungen weit und ohne großen Aufwand möglich – der Bildschirm bleibt dabei stabil. Darüber hinaus fand die Optik des Arms bei den Testern ebenfalls Zuspruch, zum einen aufgrund der modernen Erscheinung, zum anderen wegen der versteckten Kabelführung. Letztere schließt übrigens gefährliche Stolperfallen aus, was noch wichtiger ist. Der Schwenkarm wird zu einem sehr günstigen Preis geboten, weshalb er sich für den Büro-Arbeitsplatz bestens eignet. Interessant: Das gleiche Modell ist auch als Doppel-Monitor-Schwenkarm erhältlich.

 

Produkt/Beschreibung: gasgefederter Monitor-Schwenkarm
Anbieter: General Office (Vertrieb über Pearl)
Preis: 27,65 exkl. MwSt.
Kontakt: www.pearl.de

Beurteilung

Installation: 6/6
Qualität: 5/6
Optik: 6/6
Handling: 5/6
Preis-Leistung: 6/6
Gesamtergebnis: Online-Tipp

OnlineTipp0618R  

Fotos: Silke Cremer

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