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Was Cyberkriminelle dieses Jahr bewegt

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Was Cyberkriminelle dieses Jahr bewegt

Der Mensch ist und bleibt das schwächste Glied in der IT-Sicherheitskette. Doch Cyberkriminelle stoßen durch die Digitalisierung, den 5G-Netzausbau und den immer größeren Stellenwert von Daten auf neue Einfallstore, um anzugreifen.

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für Unternehmen: So winken Effizienzsteigerungen und Kostenersparnisse – alles wichtige Faktoren im täglichen Wettbewerb. Cyberkriminelle, Hacker und Wirtschaftsspione machen einem das Leben aber schwer. Erbeutete personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern oder entwendetes geistiges Eigentum werden genauso als Ressourcen genutzt wie die Lösegelder, die durch Krypto-Trojaner erpresst werden. Das erbeutete Geld wird wiederum oft in die Verbesserung neuer Angriffstechniken investiert, um anschließend noch mehr erobern zu können.

Wichtig ist daher, dass Unternehmen in ihren Digitalisierungsprozessen sowohl das Verhalten ihrer Mitarbeiter ins Auge fassen als auch die eigenen Strukturen hinterfragen und auf der Systemebene angehen, weiß Cryptshare, Experte für sichere Onlinekommunikation.

Durch 5G sind höhere Übertragungsgeschwindigkeiten für Daten, die das Internet in Echtzeit reagieren lassen, möglich und sie eröffnen zahlreiche weitere Anwendungsfelder. Doch die Veränderungen stellen große Herausforderungen für die IT-Sicherheit dar. All die Daten, die übertragen und gespeichert werden, erfordern schließlich einen wirksamen Schutz. Die höhere Übertragungsgeschwindigkeit und der damit einhergehende Anstieg des Datentransfers bieten mehr Angriffsziele. Wie wertvoll Daten heutzutage sind, lässt sich daran ablesen, dass sie auch als das „Gold“ des digitalen Zeitalters bezeichnet werden.

Wichtig ist es also, die Daten auf ihrem Transportweg wirksam zu schützen: Das Kommunikationsmedium E-Mail bietet beispielsweise eine sehr große Angriffsfläche, da die Nachrichten von A nach B einen Weg gehen können, den weder Absender noch Empfänger unter Kontrolle haben. Es empfiehlt sich daher, für schutzbedürftige Daten einen direkteren Kommunikationsweg zu wählen, der die Angriffsfläche so weit wie möglich verringert und dadurch die Arbeit der Cyberkriminellen erheblich erschwert.

Trotzdem wird der Mensch auch in absehbarer Zukunft das schwächste Glied in der IT-Sicherheitskette bleiben. So sind an mehr als 95 Prozent der Datenschutzverstöße Mitarbeiter beteiligt. Oft reichen einfache Trojaner, um die firmeneigene IT-Sicherheit zu durchbrechen. Wie sich auch an dieser Stelle zeigen lässt, nutzen Cyberkriminelle mittlerweile immer ausgefeiltere Methoden, um ihre Opfer auszumachen: So starten sie beispielsweise eine erste Angriffswelle breit gefächert an alle Mitarbeitenden eines Unternehmens, nur um abzuklopfen, wer falsch reagiert – und schon haben sie „erfolgversprechende Ziele“ für den eigentlichen Angriff ausgemacht. Oder: Sie schlüpfen in die Rolle eines Vorgesetzten oder wichtigen Kollegen und senden Social-Engineering-Mails direkt an ihr vorher identifiziertes Opfer, um es zu einer Überweisung zu veranlassen.

Anbieter von Kommunikationslösungen stehen hier in der Pflicht: Sie müssen einerseits den Sicherheitsaspekten Rechnung tragen und andererseits dafür sorgen, dass Sicherheit benutzerfreundlich ist und nicht an zu komplexer oder komplizierter Anwendung scheitert.

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