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Von Workstyles und „Hack“

Von Workstyles und „Hack“

Von Workstyles und „Hack“

Im Mittelpunkt des Orgatec-Auftritts von Vitra standen verschiedene Workstyles, Arbeitsumgebungen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, die aber ein gemeinsames Ziel vereint: die Identität des Unternehmens ebenso widerzuspiegeln wie die nötigen Arbeitsprozesse, um eine motivierende, attraktive Arbeitsumgebung zu schaffen.

Büroeinrichtung ist nicht um ihrer selbst willen attraktiv, sondern um den Mitarbeitern eine Umgebung zu bieten, in der sie gerne arbeiten. Wie das gelingen kann, zeigte Vitra auf der Orgatec 2014 mit den verschiedenen „Workstyles“.

Sie präsentierten mit einer Reihe von Neuheiten beispielhaft, wie Unternehmen mit der Büroeinrichtung ihre Identität und ihr Selbstverständnis zum Ausdruck bringen und zugleich Arbeitsprozesse abbilden sowie Zusammenarbeit, Kreativität und Produktivität fördern. In einem dieser Workstyles tauchte der Besucher in eine authentische Retro-Atmosphäre ein: Für den „Industrial Workshop“ hat Vitra Originale von Jean Prouvé aus den 40er-Jahren wieder aufgelegt, die in der Zentrale des holländischen Modeherstellers G-Star RAW genau so zum Einsatz kommen, wie sie in Köln gezeigt wurden. Die für Prouvé typische industrielle Anmutung der Büromöbel passte nicht nur zur Produktphilosophie und Markenidentität von G-Star, sondern auch zur Architektur seines neuen Hauptsitzes in Amsterdam, entworfen vom Architekten Rem Koolhaas.

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Ein Arbeitsplatz, der mehr an unfertige, temporäre Umgebungen erinnert als an klassische Bürosituationen, ist „Hack“ von Konstantin Grcic. Das Tischsystem soll vor allem die Bedürfnisse von Hightech-Unternehmen erfüllen, die auf junge Wissensarbeiter angewiesen sind. Der Workstyle „Hacker Workshop“ zeigt mit dem Tischsystem „Hack“ und den Stühlen „Allstar“ ein Büro, bei dem nicht nur der Raum, sondern auch die Möbel flexibel und manipulierbar – eben „hackable“ – sind: Der Tisch wirkt mit seinen rohen Holzplatten unfertig und experimentell – und ist damit genau richtig für Unternehmen, die sich über konstante Veränderung definieren. Er lässt sich zudem multifunktional nutzen − als Stehtisch ebenso wie als Sitzgelegenheit, abhängig von der leicht einstellbaren Höhe.

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Der Stuhl „Allstar“ wirkt im Gegensatz dazu gemütlich und komfortabel und hat in seiner einfachen Form alle für einen Bürostuhl notwendigen Funktionen integriert. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts von Vitra waren die neuen Workbays. Mit dem 2012 erstmals vorgestellten Raum-in-Raum-System von Ronan & Erwan Bouroullec lassen sich starre Planungsraster aufbrechen und Arbeitsumgebungen nach den jeweiligen Aufgaben der Mitarbeiter erschaffen. Sie erfüllen außerdem das Bedürfnis von Büroplanern nach einfachen, multifunktionalen Möbelsystemen. Durch seine unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten lassen sich mit dem Workbays-System Bereiche für den temporären Rückzug ebenso schaffen wie für das persönliche Gespräch oder die Teamarbeit.

TEAMWORK HOUSES

Im Workstyle „Innovation Atelier“ zeigt Vitra mit den neuen „Workbays 90“, wie sich der Anspruch an ein funktionales Bürosystem mit einem wohnlichen Raumgefühl verbinden lässt. Sie ergänzen die Rückzugsbereiche des bestehenden Programms, sodass sich mit dem Workbays-Programm nun komplette Büroumgebungen einrichten lassen. Zum Beispiel formen die „Workbays 90 Team Houses“ einen Teambereich, der sich vom offenen Raum abgrenzt. Im Innern befindet sich mit offenen Arbeitsflächen, Regalen, die als Stauraum und gleichzeitig als Steharbeitsplätze oder zur Besprechung dienen können, Projekttischen, Präsentationsflächen und Platz für kurze Gespräche alles, was für die Zusammenarbeit notwendig ist.

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Die „Workbays 90 Studios“ dagegen bilden einen geschützten Raum für die konzentrierte Arbeit im Open Space: Mit einem abgeschirmten Arbeitstisch, Stauraum und seitlichen Steh-Arbeitsmöglichkeiten wird Platz für die temporäre Arbeit für einen oder zwei Nutzer geschaffen. Weitere Neuheiten zeigte Vitra mit dem Bürosessel „Grand Executive“, bei dem Antonio Citterio die Eleganz seines Loungesessels Grand Repos mit den Funktionen eines modernen Bürodrehstuhls vereint, und mit Ergänzungen zweier Eames-Klassiker. So gibt es die Soft Pad Group mit neuer Polsterung und mit Leder Premium in insgesamt 22 Farben: von warmen, braun-rötlichen Tönen über kühlere im Bereich grau-grün-bläulich bis zum kontrastreichen Weiß-Grau-Schwarz. Leder Premium ist außerdem neu auch für Aluminium Chairs verfügbar.

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