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Arbeiten im Büro: Sicher und hygienisch

Arbeiten im Büro: Sicher und hygienisch

Durchdachte Hygiene- und Testkonzepte sind ein Muss – allerdings stellen sie unter anderem kleinere und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Es gilt einiges rund um das Testen von Mitarbeitern und Besuchern sowie das Reinigen der Räumlichkeiten zu beachten. 

Sicher testen

Aktuell müssen Betriebe ihren Mitarbeitenden auf eigene Kosten mindestens zweimal pro Woche einen Coronatest anbieten. Eine der sichersten Varianten für die Umsetzung ist, allen Mitarbeitenden Test zukommen zu lassen, sodass diese sich vor einem Bürotag bereits zu Hause testen können und bei einem möglichen positiven Ergebnis gar nicht erst den Weg zur Arbeit antreten. Bei Unsicherheiten hinsichtlich der Handhabung kann eine Videobegleitung durch Kollegen oder Vorgesetzte Abhilfe schaffen. Eine weitere Möglichkeit ist, einen gesonderten Raum im Unternehmen zur Verfügung zu stellen, der gelüftet werden kann, bestenfalls direkt am Eingang liegt und als eine Art Schleuse fungiert. Bei einem positiven Testergebnis kann man sich von dort aus auf direktem Weg ins Testzentrum zu begeben, um sich das Ergebnis dort bestätigen zu lassen.  

„In diesem Fall sollten nachfolgend auf keinen Fall andere Mitarbeitende den Raum betreten, bis bestenfalls eine gründliche zertifizierte Desinfektionsreinigung erfolgt ist“, sagt Ozan Taner, Managing Director bei Tiger Facility Services (TFS), dem digitalen Serviceanbieter für alle Dienstleistungen rund um das Büro. Als dritte Variante können Unternehmen den Betriebsarzt oder regionale Testzentren mit der Durchführung professioneller Schnelltests beauftragen.

Desinfizieren nicht vergessen

Auch wenn die komplette Belegschaft im Büro negativ getestet ist, sollte dennoch weiterhin auf die wichtigsten Verhaltensregeln geachtet werden. Dazu gehört das regelmäßige Lüften: Die zeitlichen Abstände der Lüftungsintervalle sind abhängig von Personenzahl, Raumgröße und Verweildauer. Um den Mitarbeitenden die Einhaltung des Hygienekonzepts zu erleichtern, können Desinfektionsmittel und Masken an verschiedenen Plätzen im Büro deponiert werden. „Einbahnstraßen“ auf den Fluren können den Mindestabstand sicherstellen, genauso wie das Blockieren einzelner Arbeitsplätze.

Teilen sich Mitarbeiter beispielsweise Telefone, müssen diese nach Benutzung regelmäßig desinfiziert werden. Zudem bietet sich mindestens einmal am Tag eine zertifizierte Desinfektionsreinigung, inklusive aller Arbeitsmittel, an. „Ganz besonders wichtig ist dies natürlich für Co-Working-Spaces oder Unternehmen, die nach dem Desk-Sharing-Prinzip verfahren“, weiß Taner. „Doch auch in klassischeren Büros gibt es verschiedene Gegenstände, die von allen Angestellten genutzt werden und dadurch eine intensive Reinigung verlangen, beispielsweise die Kaffeemaschine, die unbedingt mehrmals am Tag desinfiziert werden sollte.“

An externe Besucher denken

Externe Personen wie Hausmeister oder Reinigungspersonal müssen bislang die obligatorische Schutzmaske tragen – die Testpflicht auch für externe Besucher wird allerdings in absehbarer Zeit sicher kommen. Deshalb lohnt es sich bereits jetzt, entsprechende Testkapazitäten einzuplanen. 

Außerdem sollte, vor allem für die Nachverfolgung, durch Onlineanmeldungen getrackt werden, wer die Besucher waren, wann sie ins Büro kamen und wie lange sie geblieben sind. Beispielsweise durch QR-Codes werden externe Besucher schnell und unkompliziert automatisch. Gleiches gilt ebenso für die eigenen Mitarbeitenden. Für die Dokumentation der Büroarbeitstage kann beispielsweise ein Onlinekalender eingerichtet werden. So kann eine begrenzte Anzahl freier Büro-Slots vergeben werden, um zu verhindern, dass sich ungeplant zu viele Arbeitnehmende gleichzeitig im Büro aufhalten. Als weiterer Pluspunkt kann der Onlinekalender für die Präsenzzeiten der Mitarbeitenden gleich mit den benötigten Reinigungen des Büros verknüpft werden.