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Büros ansehen, die es noch gar nicht gibt

Büros ansehen, die es noch gar nicht gibt

Der schwedische Einrichtungsexperte Kinnarps nutzt jetzt Mixed Reality, um Einrichtung schon in der frühen Planungsphase realitätsgetreu zu visualisieren und Anpassungen so leicht wie möglich zu machen.

Ein Katalog, ein Schaufenster oder der Showroom des Fachhändlers bieten Möglichkeiten, sich neue Einrichtungsgegenstände anzuschauen und auszusuchen. Wie diese sich in der eigenen Umgebung machen, wird dabei nicht erschlossen – mitunter kauft man die Katze im Sack. Auch Zeichnungen oder Animationen helfen dabei nur bedingt.

Kinnarps bietet jetzt eine Mixed-Reality-Software, die die Raumplanung auf realistische Weise visualisiert und begehbar macht. So erhalten Unternehmen bereits in der frühen Planungsphase eine genaue Vorstellung von der Wirkung der Möbel in der späteren Umgebung.

Durch eine Weiterentwicklung von Augmented Reality lässt diese Software die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschwimmen. Anders als bei Augmented-Reality-Brillen, mit denen sich das in die Brille gespiegelte Bild nicht in die Umgebung einfügt, sondern mit dem Kopf mitbewegt, werden bei Mixed Reality die digitalen Komponenten fest in die Umgebung eingefügt und verändern durch Kopfbewegungen nicht ihre Position. So entsteht der Eindruck, dass sich die Elemente tatsächlich im Raum befinden.

Benötigt werden für dieses Erlebnis die entsprechende Brille mit der Software „Outlines MR“ von Room.Building.Partner, ein iPad und eine Internetverbindung. Durch die transparente Brille können hochauflösende 3D-Hologramme in jedes bestehende Umfeld projiziert werden. Auf diese Weise werden Einrichtungsplanungen direkt in die Räume übertragen und visualisiert. Das Tool kann sowohl für die Planung ganzer Gebäude als auch für die Platzierung neuer Möbel in bestehenden Büros eingesetzt werden. Die Einrichtung ist im Raum aus jeder Perspektive zu betrachten. Größe, Winkel und Entfernung passen sich dynamisch und in Echtzeit an. Per Gestensteuerung kann man die Objekte im Raum auswählen, bewegen und anpassen.

Die hinten offene Brille soll ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, da die reale Umgebung jederzeit und vollumfänglich wahrnehmbar bleibt. Die Brille lässt sich überall hin mitnehmen und direkt in dem geplanten Gebäude oder Raum einsetzen. Über das iPad können auch Kinnarps-Partner wie Architekten und Fachhändler jederzeit Änderungen an ihrer Raumplanung vornehmen und damit steuern, was ihre Kunden durch die Brille sehen. So werden ihre Wünsche direkt im realen Raum umgesetzt. Die Software ist mit den gängigen CAD-Programmen kompatibel.

Kinnarps testet Mixed Reality bereits seit Juli 2021 in verschiedenen Projekten und hat aufgrund der positiven Rückmeldungen die Brillen mit der Software „Outlines MR“ jetzt fest in das Dienstleistungsangebot übernommen.