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Macht bei den Lockerungen das Homeoffice dicht?

Macht bei den Lockerungen das Homeoffice dicht?

Die Inzidenzzahlen sinken, das Homeoffice wird als sicherer Hafen nicht mehr benötigt. Damit hat es jedoch nicht ausgedient, fand eine Bitkom-Studie heraus.

Deutlich mehr als die Hälfe der Deutschen sind der Meinung, eine strikte Homeoffice-Pflicht für geeignete Tätigkeiten soll bestehen bleiben, bis die Pandemie vorüber ist. Fast ebenso viele möchten auch nach der Pandemie gern ganz oder teilweise zu Hause arbeiten. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der Bitkom-Verband vom 10. bis 21. Mai unter 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren durchgeführt hat. „Die Coronakrise hat gezeigt, dass flexibles Arbeiten die Qualität der Arbeitsergebnisse nicht schmälert – im Gegenteil“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten, kann allen Seiten Vorteile bringen. Derzeit sind die meisten Menschen noch nicht geimpft. Daher sollten möglichst viele Unternehmen auch nach einer Lockerung der Vorschriften ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen, wenn deren Tätigkeit dies zulässt.“

Durch die verschärften Homeoffice-Regelungen, die im Januar beschlossen wurden, hat sich der Anteil der Menschen, die während der Pandemie ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiten, noch einmal deutlich erhöht. Traf dies Ende 2020 auf 45 Prozent der Berufstätigen zu, waren es Ende Mai 58 Prozent. Die meisten von ihnen gaben an, ihr Arbeitgeber fördere das Homeoffice, gut die Hälfte bekam auch die notwendige Technik zur Verfügung gestellt. Jedes dritte Unternehmen übt allerdings auch Druck auf Angestellte aus, damit diese nicht ins Homeoffice gehen. 27 Prozent wurde Homeoffice verwehrt, obwohl die Tätigkeit aus Sicht der Beschäftigten auch von zu Hause aus hätte erledigt werden können.