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Neue Studie zu Fernarbeit nach einem Jahr Pandemie

Neue Studie zu Fernarbeit nach einem Jahr Pandemie

Eine von ClickMeeting durchgeführte neue Umfrage in der DACH-Region zur Bewertung der Arbeit seit dem Frühjahr 2020 mit Beginn der Pandemie hat ergeben: Viele Beschäftigte sind mit der technischen Ausstattung im Homeoffice zufrieden und wünschen sich für die Zukunft ein Hybridmodell aus Präsenz im Büro und Homeoffice. Doch immerhin ein Viertel hätte gerne ein Angebot für ein psychologisches Beratungsgespräch.

Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, derzeit ganz oder teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. Die Rückkehr ins Büro scheint dabei in vielen Unternehmen 2021 grundsätzlich fest im Blick zu sein. Allerdings gehen 46 Prozent von einem Hybridmodell aus Homeoffice und Büro aus und lediglich 35 Prozent rechnen mit einer vollständigen Rückkehr zur Präsenzarbeit im laufenden Jahr. Hybride Arbeitsmodelle werden den Alltag also offenbar weiter bestimmen. Überraschend zudem: Immerhin jeder Zehnte kennt die aktuellen Planungen seines Arbeitgebers überhaupt nicht.

Die Bedingungen, unter denen Homeoffice aktuell stattfindet, können sich je nach Wohnsituation drastisch unterscheiden. Die meisten Befragten sind unter dem Strich jedoch zufrieden: 70 Prozent finden mit Blick auf Faktoren wie Räumlichkeiten und Geräuschpegel zuhause ausreichende Bedingungen für ihre Arbeit vor, für die restlichen 30 Prozent gilt dies jedoch nur teilweise oder gar nicht. Eine überwältigende Mehrheit von 88 Prozent gibt an, dass sie zuhause über die entsprechenden Geräte und Möglichkeiten für ihre Arbeit verfügt. Auch mit der Internetverbindung haben die meisten Beschäftigten im Homeoffice offenbar keine Probleme: 82 Prozent geben an, dass die Qualität ihrer Internetverbindung ausreichend für ihre Homeoffice-Tätigkeiten ist.

Die Mehrkosten aus dem Homeoffice (beispielsweise eine schnellere Internetleitung oder höherer Stromverbrauch) bleiben vielfach jedoch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sitzen: Mit 48 Prozent gibt fast die Hälfte der Befragten an, dass sie von ihrem Arbeitgeber keine Erstattung erhalten. Vollständig übernommen werden die Kosten nur bei 21 Prozent, 28 Prozent erhalten immerhin einen teilweisen Ausgleich.

Mit fortschreitender Dauer der Corona-Pandemie werden auch mögliche psychologische Auswirkungen der Arbeit im Homeoffice vermehrt diskutiert. Immerhin jeder Vierte würde sich wünschen, dass sein Arbeitgeber ein freiwilliges Angebot für ein Gespräch mit einem Psychologen unterbreitet. Tatsächlich bereits angeboten wird ein solches Beratungsgespräch erst einem Prozent der Befragten.