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Studie: Digitalisierung im Marketing

Studie: Digitalisierung im Marketing

Der Marketing Tech Monitor 2021 zeigt deutlich: In den Unternehmen ist der Wille zur digitalen Transformation im Marketing vorhanden. Bei der Umsetzung hakt es jedoch noch.

Der Trendreport zeigt unter anderem, mit welchen Tools und Strategien Unternehmen wie Otto, Philips, Coop oder Sharp/Nec ihre digitale Transformation initiiert haben. Sie stehen vor der Herausforderung, eine Omni-Channel-Strategie über alle Kundenkontaktpunkte hinweg mit einem konsistenten Kundenerlebnis etablieren zu wollen, etwa mit personalisierten Inhalten. „Hier zeigt sich, wie komplex der Einsatz von Marketing-IT-Lösungen an der Schnittstelle von Strategie und Technologie ist: Die befragten Marketeers sehen es als wichtigste Anforderung, auf diese Weise Prozesse zu automatisieren und zu verschlanken. Doch schon auf Rang zwei folgt das strategische Ziel der personalisierten Kundenansprache, die mittels IT aufgebaut oder ausgebaut werden soll“, sagt Dr. Ralf Strauß, Managing Partner des Marketing Tech Lab.

Das Angebot ist breit: Rund 10.000 verfügbare Lösungen versprechen, Abhilfe zu schaffen. Welche die richtige ist, hängt von den jeweils adressierten Zielen ab. Jeder zweite Befragte gab an, dass eine klare Strategie für die Bereiche Marketing und Kommunikation, aber auch für die Themenfelder Daten und IT noch Kernherausforderungen bei ihrer digitalen Transformation sind. Mehr als zwei Drittel der Befragten bewerten die Marketing-IT-Budgets im eigenen Unternehmen als noch zu gering. Umso wichtiger sei es, mit der richtigen Strategie und klaren Zielen Software-Wildwuchs und Kompetenzstreitigkeiten zu vermeiden.

Der Bedarf an neuen Wegen und Lösungen wird noch dadurch verstärkt, dass Daten zwar die Grundlage einer konsistenten Kundenansprache und Customer Journey sind, sie aber gleichzeitig aufgrund der sinkenden Menge an Third Party-Cookies ein rares Gut werden. Unternehmen benötigen neben der Kommunikationsstrategie eine IT-Strategie und auch eine First Party-Datenstrategie. Aber auch hier besteht noch Nachholbedarf: 65 Prozent der Unternehmen gaben in der Studie an, ihre Datenquellen komplett zu kennen, etwa jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) ist noch auf der Suche.

Aufgrund dieser komplexen Anforderungen bleibt die digitale Transformation in Unternehmen eine Dauerbaustelle. Jedoch eine, die künftig mit – noch größerer – Verve vorangetrieben.