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Trendstudie: die Zukunft von Mensch und Technik

Trendstudie: die Zukunft von Mensch und Technik

Die vierte Trendstudie der Reihe „New Work Order“, die der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) ins Leben gerufen hat, befasst sich mit dem menschlichen Faktor bei der Arbeit. Federführend dabei ist die Trendforscherin Birgit Gebhardt (Bild).

Ausgangsidee der „New Work Order“-Studien im Auftrag des IBA ist die Erkenntnis, dass der aktuelle Strukturwandel von der Industrie- in die Netzwerkökonomie eine Neuordnung der gesamten Organisation erfordert. Vor diesem Hintergrund setzt sich Birgit Gebhardt mit einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt auseinander und richtet den Fokus dabei vor allem auf den Menschen: „Bald werden smarte Umgebungen unsere Performance unterstützen. Solange wir aber nicht wissen, was die humane Intelligenz beeinflusst, stecken wir weiter in Maschinenstandards fest.“

Die Aufgaben des Menschen verändern sich inmitten vermischter Realitäten, künstlicher Intelligenz und smarten Assistenzsystemen. Die Studie analysiert den Einfluss neuer Technologien auf Lern- und Arbeitsweisen des Menschen und beschreibt Strategien und Prozesse für die Ausschöpfung der vollen Potenziale eines künftigen Zusammenspiels von Mensch und Technik. Zwischen digitalen Tools und der physischen Arbeitsumgebung gilt es, eine nutzerzentrierte User-Experience im Büro abzubilden, so eine der Kernbotschaften. „Die Idee, in der Arbeitswelt nicht länger Prozesse zu organisieren, sondern Menschen zur Zusammenarbeit und zu gegenseitigem Lernen zu motivieren, soll auch dazu dienen, den Wert des Büros neu zu bestimmen“, sagt Gebhardt. Wenn Wissensarbeiter zukünftig überall arbeiten können, werde Designdekor dem Büro keinen Vorsprung mehr verschaffen. „Parallel zu den nutzerzentrierten digitalen Services wird auch vom Büro eine aktive Unterstützung in der eigenen Tätigkeit und Leistungsfähigkeit erwartet – so effektiv, dass sich mindestens der Zeitaufwand für den Weg ins Büro amortisiert.“