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Weltweit mehr als 4.000 Pakete pro Sekunde

Weltweit mehr als 4.000 Pakete pro Sekunde

Die Coronapandemie hat dem Paketversand einen enormen Schub verpasst: Mehr als 131 Milliarden Pakete wurden im vergangenen Jahr auf dem ganzen Globus verschickt – ein Sendungszuwachs von 27 Prozent in einem ohnehin boomenden Markt.

Der Paketmarkt verzeichnet Jahr für Jahr ein Wachstum. In Deutschland lag es jahrelang zwischen knapp vier und sieben Prozent. 2020 nahm die Sendungsmenge hierzulande um 12,1 Prozent zu, weltweit um 27 Prozent. Mit 46 Prozent Mehrversand legte Brasilien das größte Wachstum hin. Dies geht aus dem alljährlichen Parcel Shipping Index von Pitney Bowes hervor, der die Entwicklung der weltweiten Paketmärkte betrachtet.

Seit 2014 stieg die Pro-Kopf-Anzahl an Paketen weltweit betrachtet von 12 auf 34. In Deutschland wurde die Vier-Milliarden-Marke geknackt und eine Menge von 44 Paketen pro Kopf erreicht. Großbritannien löste mit 74 Sendungen Japan (72) als Weltmeister ab, gefolgt von den USA (61) und China (58). Der Umsatz pro Paket entwickelte sich hingegen nicht überall entsprechend gut: Gegenüber Deutschland mit 5,2 Prozent Umsatzplus pro Paket sanken etwa in Brasilien und China die Umsätze pro Paket um 22 beziehungsweise 11 Prozent.

In Deutschland gingen alle großen Paketdienste als Krisengewinner hervor. In einigen Ländern, etwa den USA, Brasilien und Australien, verloren die etablierteren Anbieter Marktanteile an kleinere Wettbewerber. „Der E-Commerce ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, wie die im Index erhobenen Daten zeigen“, sagt Burkhard Heihoff, Geschäftsführer Pitney Bowes Deutschland. „Für die Paketdienstleister war 2020 ein Jahr des Wandels, sie wurden zu einer der Stützen der Gesellschaft. Gleichzeitig wurden ihre Mitarbeiter, Infrastruktur und digitalen Kapazitäten an die Grenzen gebracht. Sie haben unter unglaublich schwierigen Bedingungen einen hervorragenden Job gemacht.”

Die ausführlichen Ergebnisse stellt Pitney Bowes als interaktive Weltkarte, E-Book und in einem Video vor.