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Wer meint, vom Wohlstand Deutschlands zu profitieren?

Wer meint, vom Wohlstand Deutschlands zu profitieren?

Jüngere Menschen sehen sich stärker vom Wohlstand Deutschlands begünstigt, fand eine Studie heraus.

Die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen sind der Meinung, am Wohlstand des Landes teilzuhaben – mehr als in den anderen Altersgruppen. Am pessimistischsten ist die Haltung der 50- bis 59-Jährigen zu dieser Frage, hier sieht sich weniger als ein Drittel in der Teilhabe. Dies sind Ergebnisse einer Befragung durch das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) im Rahmen seiner Studie „50plus“.

„Jüngere zeigen sich mit Blick auf ihre Partizipation an den wirtschaftlichen Erfolgen Deutschlands demnach weit zufriedener als die älteren Jahrgänge. Doch das ändert sich kurz vor dem Rentenbeginn sprunghaft“, erklärt DIS-Sprecher Klaus Morgenstern. Denn bei den Ab-60-Jährigen fühlen sich immerhin 40 Prozent einbezogen. „Zwar liefert die Umfrage selbst keine Erklärungen für diese Einschätzungen, aber es liegt die Vermutung nahe, dass die Alterseinkünfte eine Rolle spielen“, fügt Morgenstern hinzu. „Die gesetzliche Rente macht für die meisten Bürger im Alter die Haupteinkunftsquelle aus. Die Entwicklung der Rente hängt von den Löhnen ab. Läuft es in der Wirtschaft gut, fallen auch die Rentensteigerungen entsprechend aus. Ohne im Detail diesen Zusammenhang nachzuvollziehen, schlägt sich dies wahrscheinlich in der Beurteilung der Älteren nieder.“

Die Studie „50plus“ liefert repräsentative Ergebnisse und wir Mitte des Jahres erscheinen.