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Anwendertest: Cloud-Frankierlösung

Cloud-Frankierlösung

imnudoo von Frama

Im professionellen Umfeld ist eine Frankiermaschine eigentlich gang und gäbe, selbst wenn es sich aufgrund geringer Mengen nicht wirklich rechnet. Eine Alternative ist imnudoo, die Cloud-Frankierlösung von Frama. Nachdem die Redaktion sie Anfang dieses Jahres getestet und für sehr gut befunden hatte (siehe Ausgabe 4/2020), nahm FACTS sie selbst in den betrieblichen Alltag auf.

Briefmarkenkleben geht gar nicht, meint auch FACTS und nutzt seit jeher Frankiermaschinen. Ein Frankierstempel mit Firmenlogo und/oder saisonalem Gruß gehören zum guten Ton der Verlagskorrespondenz, so hübsch Briefmarken auch sein mögen. Als zu Beginn des Jahres imnudoo zu Testzwecken installiert wurde, fiel aber auf, dass ein bunter Frankierstempel die beiden Vorzüge vereinen kann. Weil die Testredakteure darüber hinaus von der Funktionalität überzeugt waren, dauerte es nicht lange, bis sie die Mitarbeiter in der Verwaltung vom Umstieg auf die virtuelle Frankierlösung gewinnen konnten – auch der geringe monatliche Obolus trug zur Argumentation bei. Seit mehreren Monaten ist imnudoo in der FACTS-Verwaltung nun aktiv im Einsatz.

Produktwahl am Bildschirm

Diese Cloud-Maschine kann eigentlich alles, was eine Hardware auch beherrscht. Statt auf dem Display wählt man das gewünschte Postprodukt am Bildschirm im Browser aus. Wer mit Frankieren vertraut ist, findet sich hier ebenso gut zurecht. Die häufig genutzten und abgespeicherten Produkte nennen sich hier Favoriten und sind mit einem Klick gleich auf der Startseite erreichbar. Diese Liste lässt sich erweitern oder auch mit Löschen aufräumen. Auch alle anderen Postprodukte sind einfach aufzufinden und auszuwählen. Die Abrechnung erfolgt monatlich über dasselbe Portal der Deutschen Post wie bei der Frankiermaschine.
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Während bei einer Frankiermaschine meistens nur ein kleines Display zur Verfügung steht, wählt man die Produkte bei imnudoo auf dem Computerbildschirm aus.

Frankieretikett auf externem Drucker

Anders ist der Druck, denn er ist natürlich von der Lösung entkoppelt: Ein externer Drucker wird angesteuert. Bei FACTS ist dies der normale Drucker, der im Backoffice steht und für diesen Zweck mit Etikettenbögen für 14 „Marken“ bestückt wird. Dort wird jede Standardsorte auf Vorrat gedruckt, sodass sich jeder im Verlag wie an Briefmarken bedienen kann und nicht alle einen Zugang zu den geldwerten Funktionen bekommen müssen. Alternativ stellt Frama einen Etikettendrucker zur Verfügung, auf dem sich auch einzelne Labels „on demand“ bedrucken lassen. Das Porto auf den Brief zu bringen entspricht damit in etwa dem Aufkleben von Frankierstreifen aus der Maschine. Wo regelmäßig kleinere Mengen verarbeitet werden, ist das eine fantastische Lösung – Frama empfiehlt sie für maximal 20 Briefe am Tag. Hier zeigt sich für Sarah Bartel, die Hauptnutzerin, eine Schwäche: „Wir haben zwar keine riesigen Briefmengen, aber für imnudoo sind es an manchen Tagen doch zu viele“, bedauert sie. „Wenn ich einen Schwung Rechnungen frankieren möchte, vermisse ich die Frankiermaschine sehr, denn jetzt muss ich jeden Umschlag mit der Hand bekleben, und das dauert viel länger, als sie mal eben durch die Maschine zu schieben.“

Leuchtend rotes Logo auf dem Etikett

Was allerdings auch sie positiv hervorhebt: Die sind Drucke schöner: „Für mich ist der wichtigste Unterschied zur Frankiermaschine, dass unser Logo jetzt in leuchtendem Rot auf dem Umschlag zu sehen ist. Das macht echt was her“, sagt sie. Das Logo und ebenso Textbotschaften können je nach Kostenstelle gewechselt werden, sodass FACTS erwägt, die benachbarten Verlage GW und European Hospital mit zu integrieren und ihnen eigene Kostenstellen und Accounts einzurichten.

Detailliertes Reporting inklusive

Ein weiteres großes Plus von imnudoo sehen die Verwaltungsmitarbeiter in dem detaillierten Reporting, das es bei kleinen Frankiermaschinen, die dieser Leistungsklasse entsprechen, nicht oder nur gegen einen hohen Aufpreis gibt. Die Übersichten nach Einzelsendungen je Kostenstelle können in vielen Formaten abgerufen werden, sogar als Powerpoint-Datei für Präsentationen oder für die elektronische Rechnungsverarbeitung. Auch ist die Sendungsverfolgung bei Einschreiben oder Prio-Sendungen direkt auf derselben Oberfläche sehr komfortabel – von all dem profitiert FACTS erst seit der Einführung von imnudoo. 

Diese Vorteile gegenüber einer Frankiermaschine sind bestechend, insbesondere für Unternehmen mit wenigen Briefen an vielen Standorten. Allein die Handhabung birgt Nachteile: Wo häufig größere Sendungsmengen auf einmal freigemacht werden, ist eine „harte“ Frankiermaschine unverzichtbar.

Anja Knies

 

Sarah Bartel, Ressortleitung Media bei der FACTS Verlag GmbH

„Für mich ist der wichtigste Unterschied zur Frankiermaschine, dass unser Logo jetzt in leuchtendem Rot auf dem Umschlag zu sehen ist. Das macht echt was her.“

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Anwenderurteil
imnudoo Frankierlösung

Monitorarm von Humanscale

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