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Brieföffner: im Schnitt deutlich schneller

Brieföffner: im Schnitt deutlich schneller

Damit die Briefe vom Posteingang zügig zu den Sachbearbeitern kommen, beschleunigen Brieföffner die Verarbeitung. So kommen die Dokumente umgehend zum Scannen oder in die physische Verteilung.

Damit die Briefe vom Posteingang zügig zu den Sachbearbeitern kommen, beschleunigen Brieföffner die Verarbeitung. So kommen die Dokumente umgehend zum Scannen oder in die physische Verteilung.

Am Morgen herrscht reger Betrieb in der Poststelle: Alle Briefe kommen auf einmal an und jeder davon soll möglichst umgehend bearbeitet werden. Nur wer Rechnungen sofort begleicht, erhält Skonti, und nur wer Anfragen zeitnah beantwortet, bleibt wettbewerbsfähig. Das Öffnen der Eingangspost erweist sich dabei als Nadelöhr. Es braucht eben Zeit, die Umschläge zu öffnen, den Inhalt zu entnehmen und zu glätten, bevor die Schreiben als solche oder in gescannter Form an die zuständigen Stellen verteilt werden können. Ob die Sachbearbeiter gleich zu Arbeitsbeginn frische Informationen vorfinden oder erst kurz vor Feierabend, ist jedoch ein großer Unterschied.

Fräsen oder schlitzen

Mit professionellen Brieföffnern lässt sich dieser Prozess enorm beschleunigen, denn das Aufschlitzen der Umschläge erledigt sich fast von allein – es muss nur die automatische Zuführung befüllt werden; eine Sortierung nach Größen ist dafür nicht nötig.

Beim Postbearbeitungsspezialisten Frama gibt es je nach Menge fünf unterschiedliche Brieföffner der Access-B-Reihe. Die Modelle öffnen 250 bis mehr als 650 Umschläge in der Minute – ein Vielfaches von dem, was per Hand möglich ist. Mit Start-Stopp-Automatik ausgestattet beginnen sie ihre Arbeit, sobald sie einen Einzelbrief oder Stapel an der Zuführung „wahrnehmen“. Bei Bedarf öffnet eine Maschine den Brief an drei Seiten, wodurch die Entnahme deutlich vereinfacht wird.

Die Geräte nutzen dabei Schlitz- oder Frästechnik – und zwar so knapp am Rand, dass der Inhalt unbeschädigt bleibt. Beim Schlitzen entsteht kein Abfall, eine gänzlich saubere Sache also. Das Fräsen wiederum hat den Vorteil, dass auch ohne Fingerschutz Verletzungen ausbleiben, weil die Öffnung eine weiche Kante aufweist; die feinen Papierschnipsel landen zuverlässig im Auffangbehälter.

Die Vorteile von automatischen Brieföffnern sind bestechend. Sie erweisen sich auch als nützliche Wahlhelfer: Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen können besonders öffentliche Einrichtungen vom Einsatz eines Brieföffners profitieren, um die per Briefwahl eintreffenden Stimmen mit weitaus weniger Aufwand und Zeitverlust zu verarbeiten.
Mit ihnen geht keine wertvolle Arbeitszeit verloren – und die Mitarbeiter sind zufrieden, wenn sie dieser mühsamen und monotonen Tätigkeit entledigt sind. Die nächste Briefflut kann kommen.

Anja Knies