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Langzeittest: Noise-Cancelling-Kopfhörer

Langzeittest: Noise-Cancelling-Kopfhörer

Kopfhörer auf, Welt aus: Hörst du die Stille?

Einfach mal die Welt um sich herum ausblenden und sich auf eine bestimmte Sache konzentrieren – lesen, ein Video schauen oder einen Text verfassen. Kopfhörer mit spezieller Noise-Cancelling-Funktion versprechen die dafür gewünschte Ruhe. FACTS hat sich fünf Modelle verschiedener Hersteller hinsichtlich der Geräuschunterdrückung, Tonqualität und einiger weiterer Eigenschaften im Langzeittest angeschaut. Das Ergebnis zeigt teilweise sehr große Unterschiede auf.

Wer in einem Großraumbüro versucht, in Ruhe zu arbeiten, hat entweder Glück, weil der Arbeitgeber spezielle Bereiche für konzentrierte Arbeit eingerichtet hat. Oder er hat das Nachsehen und muss versuchen, den Geräuschpegel um sich herum irgendwie auszublenden. Doch gerade dann, wenn wichtige Telefonate anstehen, man sich in Ruhe eine Onlinepräsentation anschauen oder einfach nur konzentriert eine Aufgabe bearbeiten möchte, kann der Umgebungslärm ganz schön stören. Gleiches gilt im Homeoffice: Das virtuelle Teammeeting lässt sich mit Unruhe durch Familienmitglieder im Hintergrund nicht so einfach durchführen – ständige Hintergrundgeräusche und Ablenkungen machen es einem nun mal schwer, sich effektiv einer bestimmten Sache gänzlich zu widmen.

Die Lautstärke der Wiedergabe des Gesprächs oder der Präsentation einfach viel lauter zu drehen, ist in der Regel keine Lösung. Schließlich belastet man dann die Ohren entsprechend stärker, was auf Dauer nicht nur unangenehm werden, sondern im schlimmsten Fall auch das Gehör schädigen kann.

Hier lässt es sich auf eine Technologie zurückgreifen, die ursprünglich für Piloten entwickelt wurde, um das störende Brummen der Motoren weitestgehend auszublenden: ANC, das Active Noise Cancelling (siehe Infokasten unten). Vereinfacht gesagt ist ANC dafür da, Umgebungsgeräusche durch den Einsatz eines Gegenschalls zu reduzieren, sodass sie kaum noch wahrgenommen werden und man sich auf eine Tätigkeit besser konzentrieren kann. Das dahinterstehende Prinzip machen sich längst auch Hersteller von Kopfhörern beziehungsweise Headsets zunutze, die einerseits in der Musikwelt, andererseits im Büroumfeld, beispielsweise in Großraumbüros oder Callcentern, zum Einsatz kommen. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Wer weniger durch Umgebungsgeräusche abgelenkt wird, kann besser auf seinen Gesprächspartner eingehen, er kann seine Arbeit mit gesteigerter Konzentration ausüben, zeigt geringere Ermüdungserscheinungen und weniger Stress – und im Umkehrschluss eine höhere Produktivität.

Profi-Kopfhörer für maximale Geräuschunterdrückung

Für manche Tätigkeiten wie beispielsweise das Zuhören bei Webinaren, das Anschauen von Präsentationen oder Videos, das Hören von Podcasts oder anderen Audiodateien – oder zum Musikhören – werden Kopfhörer benötigt, die die Umgebungsgeräusche bestmöglich unterdrücken, damit nur der eigentliche Ton im Vordergrund steht. Andere Aufgaben erfordern den Einsatz eines Headsets (also eines Kopfhörers mit Mikrofon) – insbesondere, wenn man Telefonate führt oder an einer Videokonferenz teilnimmt und selbst Sprechbeiträge leistet.

Der Markt bietet unterschiedliche Modelle von knapp 20 bis mehrere Hundert Euro. FACTS hat sich in diesem Vergleichstest die „Profigeräte“ für etwa 300 bis 500 Euro vorgenommen, die durch hochwertige Bestandteile und ein professionelles ANC eine maximale Geräuschreduzierung versprechen. Wichtig war den Redakteuren zu sehen, wie die Produkte sich im realen Arbeitsalltag im Großraumbüro sowie im Homeoffice beweisen. Die zu erfüllenden Kriterien waren klar definiert, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten: Es sollte sich um ein On-Ear- oder Over-Ear-Headset mit ANC-Funktion handeln, das sich im vorgegebenen Preissegment bewegt. Außerdem musste die Möglichkeit zur kabellosen Nutzung gegeben sein, damit die Anwender so flexibel wir möglich bleiben.
Frau mit Kopfhörern
Sowohl in virtuellen Teammeetings als auch beim konzentrierten Arbeiten im Büro und Homeoffice wurden alle Modelle über mehrere Wochen ausgiebig genutzt und getestet. Hinsichtlich Tragekomfort, Sprach- und Tonqualität zeichneten sich schnell einige Unterschiede ab.
Frau mit Kopfhöreren
Für den Test hat FACTS sechs Headsets mit ANC gegenübergestellt: Tilde Pro von
Orosound, Zone Wireless Plus von Logitech, Evolve2 85 von Jabra, Noise Cancelling Headphones 700 von Bose und WH-1000XM4 von Sony. Neben dem Vergleich objektiver Kriterien (siehe Tabelle über den Button ganz unten auf der Seite), spielen für die Beurteilung der ANC-Kopfhörer im FACTS-Test vor allem die subjektiven Empfindungen der Tester eine große Rolle – schließlich nutzen Menschen und nicht Testcomputer die Headsets. Daher fließen auch subjektive Meinungen von neun unterschiedlichen Testern in die abschließende Bewertung mit ein.

Drei Testszenarien

Nicht das Musikhören, sondern die Nutzung der Headsets im Arbeitsalltag wurde unter die Lupe genommen. Um die Unterschiede zwischen den genannten Modellen festzustellen, haben sich die FACTS-Redakteure in drei komplett unterschiedliche Umgebungen begeben: Zunächst wurden die Kopfhörer in einem ruhigen Raum (ohne weitere Geräusche und Personen) getestet. Lediglich eine – bei allen Testmodellen gleiche – Tastatur wurde genutzt und ein bestimmter Text getippt: einmal ohne aufgesetzte Kopfhörer, einmal mit aufgesetzten Kopfhörern mit eingeschalteter ANC-Funktion, sofern diese extra betätigt werden musste. Wie wurde die Geräuschunterdrückung empfunden? Bei welchem Testmodell funktionierte sie aus subjektiver Sicht am besten, sodass sie die Tastaturgeräusche gut unterdrückte?

In einer zweiten Runde waren alle Testredakteure in einem Großraumbüro, in dem sich zum Zeitpunkt des Tests fünf weitere Personen befanden, die entweder telefonierten, am PC arbeiteten oder mit Papier und anderen Dingen arbeiteten, was deutlich zu hören war. Wie wurde hier der Unterschied zwischen eingeschaltetem und ausgeschaltetem ANC wahrgenommen?

Die dritte Testrunde fand virtuell statt: Hier konnten die Headsets im Online-Teammeeting zeigen, wie sich einerseits die Mikrofonqualität äußert und andererseits, wie die anderen Teilnehmer zu verstehen waren (Lautsprecherqualität). Ebenso konnte in diesem Szenario festgestellt werden, wie viele Handgriffe notwendig sind, um die Headsets im Teammeeting nutzen zu können.

Für die Testergebnisse werden der Einfachheit halber nur die Herstellernamen genannt, nicht die teils langen oder komplizierten Kopfhörerbezeichnungen.
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Erster Eindruck beim Test

Der erste Eindruck beim Auspacken aller Modelle: Die einen Produkte sind optisch etwas wuchtiger als andere (siehe Foto unten) – was zumeist daran liegt, dass die Ohrmuscheln bei Over-Ear-Kopfhörern natürlich größer sein müssen als bei On-Ear-Modellen, letztere somit deutlich kleiner ausfallen. Insbesondere das Sony- sowie das Bose-Modell sind sehr modern gestaltet: Bose hat beispielsweise  einen Überkopfbügel, der zur Ohrmuschel  schmal verläuft, was die Tester als sehr ansprechend empfanden. Jabra dagegen wirkt am klobigsten und erinnert am ehesten an „typische Gamingkopfhörer.“ Alle Testmodelle weisen eine Polsterung am Überkopfbügel auf, sodass dieser beim Tragen nicht drückt.

Die Ohrmuscheln bei Jabra, Logitech und Sony lassen sich einklappen, das Headset ist faltbar. Bei Orosound und Bose können die Ohrmuscheln lediglich eingedreht werden – das spart Platz beim Transport im mitgelieferten Reiseetui. Ein solches Reiseetui liefern im Übrigen alle getesteten Hersteller mit – hier hat nur eines etwas enttäuscht: Statt einer stabilen „Box“, die beim Transport vor Macken schützt und Zubehör wie Ladekabel aufbewahrt, gibt es bei Logitech lediglich einen einfachen Stoffbeutel.

Mikrofon und Sprachqualität

Fünf Mikrofone, drei unterschiedliche Arten, wie sie integriert sind: Während Sony und Bose das Mikrofon direkt in die Ohrmuschel eingebaut haben, lässt es sich bei Logitech und Jabra extra ausklappen. Orosound hat eine dritte Variante gefunden: Das Mikrofon kann bei Bedarf magnetisch angebracht werden – bei Nichtbenutzung nimmt man es einfach ab, sodass es nicht stört. Nicht nur die Integration der Mikrofone unterscheidet sich bei den Modellen – auch die von den Testern empfundene Sprachqualität: Während diese bei den Geräten von Jabra, Logitech, Bose und Orosound im virtuellen Teammeeting als gut bis sehr gut bewertet wurde, hatte das Sony-Modell leider ein paar Schwierigkeiten: Die Kollegen beurteilten die Qualität als „mäßig“, die Sprachwiedergabe teilweise „abgehackt“ und „nicht ganz flüssig“. Liegt es daran, dass das Mikrofon in der Ohrmuschel integriert ist? Oder daran, dass Sony mehr Wert auf den Sound gelegt hat?

Lautsprecher und Tonqualität

Bei der Sprachqualität konnte insbesondere Sony im Test leider nicht punkten, dafür aber umso mehr in Sachen Tonqualität – gemeinsam mit dem Bose-Modell. Sowohl beim Abspielen von Musik oder eines Videos als auch im virtuellen Meeting war jeder Ton immer sehr gut zu verstehen, ohne Störungen, Störgeräusche oder Verzerrungen. Auch gab es hier kein Rauschen zu hören, das vom Gegenrauschen des ANC stammt (siehe Infokasten unten).

Doch gerade dieses Gegenrauschen war beim Logitech-Kopfhörer am stärksten, vor allem, wenn es keinen anderen Ton (Musik, sprechender Kollege) gab. Beim Jabra-Modell war der Ton nur stellenweise leicht dumpf zu hören, was vor allem im direkten Vergleich zu den anderen Modellen einigen Testern auffiel. Das Headset von Orosound hatte ein anders „Problem“, das allerdings nur von zwei Testern festgestellt wurde: Sobald beispielsweise ein YouTube-Video abgespielt wurde, war ein leises, aber deutliches Fiepen zu hören, das nach einigen Sekunden wieder verschwand. Ansonsten haben die Tester für die Tonqualität die volle Punktzahl vergeben: Der Ton war klar ohne weitere Störungen und hat in jedem Fall überzeugt.
Frau mit Noise Cancelling Kopfhörer
Zwei Modelle – Evolve2 85 von Jabra und Tilde Pro von Orosound (Bild) – verfügen über Lichtsignale am Kopfhörer, die den Mitmenschen laufende Gespräche signalisieren. Ganz schön praktisch, fanden die Tester, dafür gab es einen Extrapunkt; schließlich trägt diese Funktion zusätzlich zum ungestörten Arbeiten bei.
Eine der Funktionen, die die Tester geradezu genial fanden, besteht darin, dass Musik oder ein Video sofort aufhört zu spielen, sobald der Nutzer anfängt zu sprechen. Integrierte Mikrofone registrieren dafür das gesprochene Wort, der Ton über die Kopfhörer stoppt innerhalb einer Sekunde und der Nutzer hört alles in der Umgebung – auch sein Gegenüber. Nach rund zehn Sekunden, innerhalb derer der Anwender schweigt, setzt der Ton wieder ein. Ein abgespielter YouTube-Film stoppt dabei automatisch und läuft dann nach zehn Sekunden automatisch wieder an.

Active Noise Cancelling (ANC)

Wie wird nun die Unterdrückung der Umgebungsgeräusche durch die Testpersonen empfunden? In jedem Fall zeigen sich bei den getesteten Modellen Unterschiede. Ein Unterschied liegt beispielsweise darin, dass einige Headsets eine individuelle Einstellung diesbezüglich zulassen, bei anderen ist „lediglich“ ein Ein- und Ausschalten möglich. Bose lässt je nach Hörvorliebe und Situation bis zu elf Lärmreduzierungsstufen zu und Orosound erlaubt eine individuelle Rauschunterdrückung bis zu -30 dB, die sich über einen Schiebeschalter vornehmen lässt.

Die verschiedenen Testszenarien in Bezug auf das ANC haben gezeigt, dass Sony und Bose mit voller Punktzahl im Test die Nase vorn haben – dicht gefolgt von Orosound. Das „Tastaturklappern“ war nur noch sehr leise zu hören, ganz deutlich abgedämpft, und es trat so weit in den Hintergrund, dass es nur gehört wurde, wenn man sich direkt darauf konzentrierte. Dicht dahinter auf Platz vier liegt das Jabra-Modell – hier waren die Umgebungsgeräusche vergleichsweise ein wenig stärker zu hören, aber grundsätzlich tat die ANC-Funktion ihren Dienst. Wieder einmal enttäuscht hat Logitech: Das Tastaturklappern im Test wurde nicht gedämpft, sondern äußerte sich als „hämmerndes“ Geräusch, wie einige Tester es beschrieben.

Beim viertplatzierten Jabra-Modell ist allerdings negativ aufgefallen, dass eine App heruntergeladen werden muss, mit der sich erst das Headset „personalisieren“ lässt. Dazu zählt unter anderem die Einstellung der ANC-Funktion. Ohne Bedienungsanleitung wäre diese Einstellung so nicht gefunden worden. Sehr umständlich und nichts für eine schnelle Inbetriebnahme.

INFO: ACTIVE NOISE CANCELLING

Übersetzt bedeutet „Active Noise Cancelling“ so viel wie „aktive Geräuschunterdrückung“. Ziel ist es, (monotone) Umgebungsgeräusche zu reduzieren – beispielsweise Turbinengeräusche im Flugzeug oder eben das Hintergrundrauschen in einem Großraumbüro, das von der eigentlichen Arbeit ablenken kann.

Im Gegensatz zur passiven Geräuschunterdrückung, die dadurch erzeugt wird, dass Kopfhörermodelle beispielsweise geschlossen sind, sehr eng anliegen oder sehr dicke Polster aufweisen und allein durch diese Tatsachen den Umgebungslärm verringern, arbeitet die aktive Geräuschunterdrückung mit einem Gegenschall, der die Geräusche (stark) abschwächen soll. Dabei passiert Folgendes: Der Umgebungslärm trifft auf den Kopfhörer, über ein eingebautes Mikrofon werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen und an einen speziellen ANC-Chip weitergeleitet. Der Chip analysiert die Geräusche und erzeugt einen entsprechenden Gegenschall (Antischall), wodurch sich die Schallwellen gegenseitig aufheben und das ursprüngliche Störgeräusch reduziert wird. Je nach Qualität der verbauten ANC-Technik wird der Schall mehr oder weniger gut herunterdrosselt.

Quelle: www.funkkopfhoerer-infos.de

Inbetriebnahme und Bedienung

Alle Modelle sind darauf ausgelegt, sie schnell und einfach zu nutzen – wenn man die ANC-Funktion zunächst außenvorlässt. So kann das Headset entweder über Bluetooth (bei Orosound, Sony und Bose) oder über einen mitgelieferten kleinen Bluetooth beziehungsweise USB-C-Adapter (Jabra, Logitech) direkt mit dem Computer verbunden werden. Nur bei Sony ist die Verbindungsherstellung beim ersten Mal etwas irritierend, denn sie funktioniert über die Ein-/Aus-Taste. Um den Kopfhörer auszuschalten, muss man fünf Sekunden auf diese Taste drücken. Um Bluetooth einzuschalten, sind es sieben Sekunden auf der gleichen Taste. Das bedeutet: Der Kopfhörer schaltet sich währenddessen einmal aus (dies wird auch durchgesagt) und zwei Sekunden später schaltet sich Bluetooth ein (dies wird ebenfalls wieder angesagt). Der Kopfhörer ist dann also wieder eingeschaltet. Wenn man das nicht vorher nachliest, kommt man mit dieser wenig intuitiven, keinesfalls nutzerunfreundlichen Bedienung nicht sehr gut zurecht, sondern bleibt verwirrt zurück. Einmal gewusst, ist es allerdings kein Problem und funktioniert wunderbar.

Bis auf das Ein- und Ausschalten und die Bluetooth-Funktion sind bei allen Kopfhörern grundsätzlich weitere Tasten an den Außenseiten der Ohrmuscheln zu finden, die zum größten Teil eine Anleitung benötigten, da nur wenige kleine Symbole auf ihre Funktion hinweisen. Einige Modelle, wie Bose, bieten zudem einfache Touchbedienungen an der Außenseite der Ohrmuscheln an, die allerdings im Vorfeld einer Erläuterung bedürfen.

Zwei Headsets (Jabra und Orosound) haben eine weitere, sehr praktische, Funktion: ein Lichtsignal an der Ohrmuschel, das beispielsweise laufende Gespräche durch ein rotes „Besetzt“-Licht für außenstehende Personen anzeigt, sodass man nicht unterbrochen wird. Ein tolles Plus für ungestörtes Arbeiten!

Tragekomfort

Ein letzter, aber wichtiger Aspekt im FACTS-Test: der Tragekomfort. Der Unterschied zwischen den On-Ear- und den Over-Ear-Modellen wird schnell klar: Die Over-Ear-Modelle sitzen bequem über den Ohren, das heißt, sie drücken nicht, auch nicht nach zweistündigem Tragen. Allerdings trat nach etwa einer Stunde ein Problem auf: Dadurch, dass das Ohr umschlossen ist, wird es regelrecht „abgedichtet“, es kommt keine Umgebungsluft dran und man das Gefühl, der Bereich rund um das Ohr fängt etwas an zu schwitzen. Das passiert bei den On-Ear-Modellen nicht. Sie sitzen ebenfalls sehr bequem auf den Ohren, sind insgesamt etwas leichter (Logitech mit 180 Gramm am leichtesten). Einige Tester meinten jedoch nach zweistündigem Tragen, dass etwas auf den Ohren drückt. Mag daran liegen, dass die Modelle etwas „stramm“ sitzen und dabei direkt auf den Ohren aufliegen.
Frau mit Kopfhörern

FAZIT

Natürlich kommt es immer darauf an, was man sucht und auf welche Funktion man besonderen Wert legt. Betrachtet man hier allerdings das Gesamtpaket, liegt im FACTS-Test das Model Tilde Pro von Orosound vorne, da es sowohl leicht zu bedienen ist als auch mit seiner Tonqualität überzeugen konnte. Außerdem gibt es ein Besetzt-Licht und nicht zu vergessen steht das Modell hinsichtlich der ANC-Funktion auf dem Siegertreppchen. Knapp dahinter ist das Bose-Modell.
Logitechs „Zone Wirless Plus“ dagegen landete auf dem letzten Platz: Die Tonqualität hat im Vergleich am wenigsten überzeugt, aber vor allem die ANC-Funktion konnte bei den Testern gar nicht punkten.

Anna Köster