Bürotechnik

Aktuelle Beiträge

Mit (Umwelt)Plan in die Zukunft

Drucksysteme: Mit (Umwelt)Plan in die Zukunft

Mit Blick auf die begrenzten natürlichen Ressourcen der Welt engagieren sich viele Unternehmen für eine verantwortungsvolle Produktion und ein Umdenken im Umgang mit der Umwelt. Das Ziel: eine nachhaltige Gesellschaft schaffen.

Dass unser Planet eine neue ökologische Ausrichtung braucht, um dringende Umweltziele zu erreichen – dessen sind sich immer mehr Unternehmen bewusst. „Unsere Erde ist ein unersetzliches Gut und es ist unsere Pflicht, sie in einem gesunden Zustand an zukünftige Generationen weiterzugeben“, erklärt Harald Bönig, General Manager Deutschland/Österreich bei Toshiba Tec.

Ressourcen schützen

Für den Hersteller von Multifunktionssystemen, Druckern und Etikettendruckern hat der Umweltschutz seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Gesundheit und Sicherheit der Menschen sowie die natürlichen Ressourcen der Erde zu schützen“, sagt Bönig. „Ein Beitrag hierzu ist die Verringerung des eigenen CO2-Fußabdrucks.“
Label Ausdruck Toshiba
Zeit gespart: Mit dem Drucker DB-EA4D ist ein doppelseitiger Etikettendruck möglich.
Um die Auswirkungen seiner Produkte und deren Herstellung zu kompensieren, hat Toshiba bereits im Jahr 2009 europaweit die CO2-Initiative „Carbon Zero“ ins Leben gerufen. In diesem Zuge wurde gemeinsam mit den Umweltexperten von co2balance ein Programm entwickelt, das die Entstehung von CO2 nachhaltig kompensiert – dazu zählt die Menge an CO2, die während der Produktion der Toshiba-Multifunktionssysteme entsteht, ebenso wie der Transport der Geräte und der gesamte Produktlebenszyklus. In Deutschland investiert das Unternehmen seit Juni 2009 für jedes verkaufte A3-Multifunktionssystem in nachhaltige Klimaschutzprojekte, um einen klimaneutralen Betrieb der Toshiba-Systeme zu ermöglichen. Bis Ende 2019 konnten auf diesem Wege europaweit 635.233 Tonnen CO2 ausgeglichen werden – das sind umgerechnet rund 83.000 Erdumrundungen mit dem Auto.

Klimaschutzprojekte gestartet

Die Projekte selbst, in die Toshiba im Rahmen des Carbon-Zero-Programms investiert, haben positive Auswirkungen auch auf das Leben der Menschen in den jeweiligen Regionen sowie auf die Umwelt: Beispielsweise wird durch das Einrichten energiesparender Kochstellen in Kenia nur noch 50 Prozent des Brennholzes im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen verbraucht. In Uganda sorgt die Sanierung und Reparatur von Bohrlöchern in abgelegenen Dörfern für eine saubere Trinkwasserquelle. Dadurch, dass das Wasser vor dem Trinken nicht mehr abgekocht werden muss, wird auch hier der Brennholzverbrauch reduziert und eine Kohlenstoffdioxid-Reduzierung erwirkt. Und in Brasilien schützt das Projekt den Regenwald durch die Vermeidung von Abholzung und durch nachhaltige Forstwirtschaft.
Doch es geht Toshiba Tec längst nicht nur um das Kompensieren von CO2-Auswirkungen. So achtet das Unternehmen bereits bei der Produktion seiner Systeme auf die nachhaltige Nutzung von Ressourcen: „Die Anzahl der verwendeten Materialen wird so gering wie möglich gehalten, das Produktdesign wird energieeffizient gestaltet, der Service deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab und Verpackungsabfälle werden weitestgehend vermieden“, schildert Bönig. „Am Ende ihres Lebenszyklus können unsere Systeme einfach zerlegt und recycelt werden. Mit den heutigen Technologien lassen sich mehr als 95 Prozent der Materialien wiederverwenden.“
Menschen in Uganda an einem Brunnen
Weltweit gutes tun: In Uganda sorgt die Sanierung von Bohrlöchern in abgelegenen Dörfern für eine saubere Trinkwasserquelle.

Nachhaltige Produkte

Bei den in den Systemen eingesetzten Technologien spielt der Nachhaltigkeitsansatz ebenfalls eine zentrale Rolle. Mit der e-STUDIO5008LP-Serie hat Toshiba Tec Multifunktionssysteme auf den Markt gebracht, die mit einer integrierten Wiederaufbereitungsfunktion ausgestattet sind. Durch den Einsatz eines Spezialtoners ist die mehrfache Wiederverwendung von Papier möglich. So lässt sich der Papierverbrauch reduzieren, ohne weniger zu drucken. Mit dem Drucker DB-EA4D ist durch den Einsatz von zwei Thermodruckköpfen ein doppelseitiger Etikettendruck möglich. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise ein Versandetikett und der dazugehörige Retourenschein in einem Vorgang drucken.

Einen weiteren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leistet das Linerless-Modell des Desktopdruckers B-FV4D, das die Verwendung von selbstklebenden Etiketten zulässt, die ohne Trägermaterial (Liner) auskommen, da in einem speziellen Verfahren die Oberfläche des Thermopapiers mit einer abweisenden Schicht versehen wird. Durch den Wegfall des Trägerpapiers ist der Etikettendruck besonders umweltschonend, schnell und kostengünstig.

Anerkennung erhalten

Anerkennung für diesen Einsatz für die Umwelt gibt es nicht nur von den Kunden. So wurde die Toshiba CO2-Initiative Carbon Zero bereits im Jahr 2017 von der UN als Partner für die von den Vereinten Nationen festgelegten nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) anerkannt. Mit den SDGs will die internationale Staatengemeinschaft bis Ende 2030 Armut beseitigen, die Gleichstellung von Frauen vorantreiben, die Gesundheitsversorgung verbessern und dem Klimawandel entgegensteuern. (ak)