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Test: e-STUDIO330AC und -400AC von Toshiba

Test: e-STUDIO330AC und e-STUDIO400AC von Toshiba

Die neuen A4-Farb-Multifunktionssysteme e-STUDIO330AC und e-STUDIO400AC von Toshiba sollen nicht nur eine optimale Verbindung zwischen Mensch und Maschine ermöglichen, sondern sich durch Toshibas Individual-Programmierungen an spezifische Kundenwünsche anpassen lassen. FACTS hat sich diese Profi-Systeme einmal näher angeschaut und sie vor einem Test bei einem „echten“ Anwender auf Funktionalität, Produktivität und Qualität überprüft.

Die neuen Farb-Multifunktionssysteme e-STUDIO330AC und e-STUDIO400AC von Toshiba sehen auf den ersten Blick aus, wie Standard-MFPs nun einmal aussehen. Die im schicken schwarzen Look daherkommenden Systeme lassen sich mit zusätzlicher Papierkapazität und weiteren Systemoptionen optimal an den Bedarf des Kunden anpassen, wie der FACTS-Test zeigt.
Die Basisversionen verfügen über einen Papiervorrat von 1 x 550 Blatt plus 100 Blatt über den Bypass. In der maximalen Ausstattung lassen sich bis zu 3.200 Blatt Papier in den Systemen unterbringen. Der Unterschied zwischen beiden Modellen liegt ausschließlich in der Druck- und Kopiergeschwindigkeit, die bei e-STUDIO330AC 33 und bei e-STUDIO400AC 40 Seiten pro Minute beträgt.

Der zweite Blick entscheidet

Der zweite Blick, und das ist für die FACTS-Redaktion der Entscheidende, sieht mehr von den neuen A4-Systemen. Nämlich die verbauten Hochleistungsscanner (Dual-Scan-Dokumenteneinzug), die bei beiden Modellen schon in der Basisversion enthalten sind, und die 10,1 Zoll großen Touch-Farbdisplays für eine intuitive Bedienung. Die Bedienoberfläche lässt sich über die Benutzerauthentifizierung individuell an jeden User anpassen, sodass sich die Funktionen und Anwendungen auf dem Display befinden, die wirklich häufig genutzt werden und für diese Person auch „zugelassen“ sind. Zudem können komplexe mehrstufige Prozesse in einfache One-Touch-Funktionen umgewandelt werden. Nicht zuletzt profitiert der Anwender auch von der flexiblen Lösungsintegration, von einem eingebetteten Webbrowser sowie von der Unterstützung beliebter Cloud-Dienste und vielen erweiterten Funktionen.

Auch mobile Nutzer kommen auf ihre Kosten, denn die neuen MFPs lassen sich über AirPrint oder den Mopria Print Service mit dem Smartphone oder dem Tablet verbinden. Für einen unkomplizierten Transfer von Druckdaten von mobilen Devices oder die Digitalisierung von Dokumenten ist die Toshiba App Print & Capture zuständig.
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Der 10,1 Zoll große Farb-Touchscreen ermöglicht ein intuitives Arbeiten. Das Display ist zudem schwenkbar und somit auch für Menschen mit Behinderung leicht bedienbar.

eBRIDGE Next

Das Besondere an den neuen Systemen ist jedoch zweifelsohne die weiterentwickelte e-BRIDGE Next-Systemplattform, die eine Individualisierung durch die Integration zusätzlicher Funktionen und Anwendungen ermöglicht. Besondere kundenspezifische Anforderungen lassen sich bei Bedarf durch die Toshiba-interne Entwicklungsabteilung mittels einer Individualprogrammierung umsetzen.

Produktivität und Qualität

Aber auch die Standards müssen stimmen, daher hat FACTS die Produktivität und Qualität der beiden Neuheiten geprüft: Der Dual-Scan-Dokumenteneinzug (maximale Auflösung 600 x 600 dpi), über den die MFPs verfügen, hat es in sich, denn im FACTS-Test maßen die Redakteure eine maximale Scangeschwindigkeit von 116 Bildern (schwarzweiß, duplex, 300 dpi) in der Minute. Die Performance beim Farbscan war etwas geringer und betrug 80 Bilder. Scanfunktionen wie das Löschen von Seiten, das Einfügen neuer Seiten oder eine Bearbeitung des Originals vor dem Speichern sind Standard. Zusätzliche Standardfunktionen wie beispielsweise Zone OCR, Drucken von und Scannen auf USB sowie Barcode-Druck helfen Arbeitsgruppen, ihre Prozesse zu optimieren.

Den Standard-Produktivitätstest der FACTSRedaktion bestanden beide Toshiba-Produktneuheiten auf Anhieb. Weder das Duplexdrucken von großen PDF-Dateien noch das Kopieren von größeren Auflagen bereitete den Systemen Schwierigkeiten. Papierstaus oder andere Störungen kamen während der Testphase nicht vor.

In Sachen Qualität zeigten sich die LED-Multis e-STUDIO330AC und e-STUDIO400AC von einer besonders guten Seite. Alle Testvorlagen wurden so gut kopiert oder gedruckt, dass die Ergebnisse optisch kaum vom Original zu unterscheiden waren. Fast alle Testdrucke und Kopiervorlagen ließen sich ohne jegliche Feineinstellungen (Helligkeit, Hintergrund, Farbe) im Automatikmodus erstellen.

Sicherheit ist bei modernen Drucksystemen ein Muss, daher bieten die beiden neuen Multifunktionssysteme mit einer selbstverschlüsselnden Toshiba Secure HDD die bewährte e-BRIDGE Next-Sicherheit und erfüllen alle aktuellen Sicherheitsstandards. Optional lassen sich bei Bedarf die Sicherheitsstufen erhöhen. So stehen sowohl Anwendungen für die Abholung von Druckaufträgen nach einer Authentifizierung am Multifunktionssystem als auch die physikalische Löschung von nicht mehr benötigten Daten auf der internen Festplatte zur Verfügung.

Klaus Leifeld

FAZIT: TESTURTEIL

Urteil der Redaktion

„Durch und durch gelungen“, waren die Worte des Testredakteurs im Redaktionsmeeting. In der Tat, die neuen MFPs von Toshiba sind in Sachen Produktivität, Funktionalität und Qualität bestens für den Einsatz im Büro geeignet. Aber nicht nur das: Die Individual-Programmierung durch das Toshiba-Kompetenzteam ermöglicht eine optimale Anpassung an den Unternehmens-Workflow.
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Produnkt:  e-STUDIO330AC/e-STUDIO400AC
Beschreibung:  Farb-Multifunktionssysteme
Anbieter:  Toshiba Tec, Deutschland
Preis: ab 2.830 Euro exkl. MwSt.
Kontakt:  www.toshiba.de/tec
Beurteilung
Einrichtung:
Funktionalität:
Bedienung/Handhabung:
Sicherheit:
Gesamtergebnis:
Sehr gut