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Test: Frama Fs Series 3 und Fn Series 5

Test: Frama Fs Series 3 und Fn Series 5

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

„Der Brief stirbt aus!“ – solchen Unkenrufen zum Trotz ist ein Rückgang der Papierpost nur ganz allmählich zu verzeichnen. Frama, Anbieter von Kommunikationslösungen, sieht das ebenso und hat jüngst eine neue Frankiermaschinen-Serie ins Programm aufgenommen, die jeden Bedarf abdeckt. Die beiden kleinsten hat FACTS zum Test in die Redaktion bestellt.

Zur geschäftlichen Ausgangspost gehören sowohl eine professionelle Freimachung als auch eine effiziente Bearbeitung. Dies leisten Frankiersysteme allemal. So ziert das Firmenlogo den Frankierstempel auf repräsentative Weise – schon deshalb ist er einer Briefmarke vorzuziehen. Und selbst mit der kleinsten Maschine geht der Prozess flotter von der Hand. Die tägliche Menge an Briefen entscheidet darüber, ob sich eine Maschine mit größerer automatischer Unterstützung lohnt oder ob eine mit manueller Anlage ausreicht.

Zwei Frankiermaschinen im Test

FACTS hat für beide Fälle Frankiermaschinen aus der neuen Serie von Frama einem Test unterzogen: die Fs Series 3 für das kleine Briefvolumen bis 50 Briefe am Tag und die Fn Series 5, die mit 45 Briefen pro Minute schon fast an die Tagesleistung der kleinen Schwester herankommt.
Der wesentliche Unterschied liegt im Einzug: Während man bei der kleinen Maschine den Brief unter den Druckkopf schiebt und wartet, bis dieser seine Arbeit getan hat, zieht die andere einen Umschlag eigenständig darunter durch und legt ihn in der Auffangschale ab. Aus diesem Grund kann man nur beim größeren Gerät von einer Taktleistung sprechen. In der Ausstattung sind sie sich ansonsten ähnlich, nur dass die schnellere zugunsten des höheren Briefvolumens in fast allen Punkten die Nase vorn hat: mehr Jobspeicher, mehr Kostenstellen, mehr Werbeaufdrucke zur Auswahl sowie Optionen zur Erweiterung der Maschine.
Beide Maschinen verfügen über eine Waage – einmal bis zwei, einmal bis drei Kilogramm. Diese stellt automatisch das richtige Porto ein, nachdem ein Brief aufgelegt wurde. Da sie nicht zwischen kleinen und großen Umschlägen oder einer Anschrift im In- oder Ausland unterscheiden kann, hat man die Möglichkeit, das ermittelte Porto über die Kurzwahltasten oder über die gespeicherte Produktauswahl zu ändern.
Alle notwendigen Funktionen und Produkte werden auf dem Display angezeigt und im FACTS-Test konnte sie jeder Testredakteur einfach auffinden, denn die Menüführung erwies sich als denkbar einfach: Sämtliche Portowerte und bei der Fn Series 5 auch Zusatzleistungen wie Einschreiben oder Warensendung waren schnell aufgerufen, ein Vertun schien nahezu unmöglich. Ebenso verstand sich die Zuführung der Briefe ganz von selbst, und auch große Briefumschläge wurden sauber bedruckt. Im Anschluss lässt sich bei Bedarf ein Report erstellen, der die Frankierungen nach Kostenstellen sortiert ausgibt. Die Reports lassen sich direkt über einen angeschlossenen Drucker zu Papier bringen oder auf einen USB-Stick zur Weiterverarbeitung speichern. Positiv fiel auch die geringe Geräuschentwicklung auf: Den Frankiervorgang empfanden die Testredakteure als ausgesprochen leise.
Das Einrichten von Kostenstellen und die entsprechende Zuordnung von Werbeklischees sind Administratorsache und erfordern ein paar tiefergehende Kenntnisse der Maschine, die man sich dennoch leicht aneignen kann.
Besonders praktisch fanden die Testredakteure zudem die Eingangsstempelfunktion: Wie beim Briefumschlag nutzt man die Frankiermaschine für den Posteingang und erhält einen sauberen Aufdruck – automatische Datumseinstellung inklusive.
 
Anja Knies
KOMPAKT: Beide Frankiermaschinen finden überall Platz und lassen sich bequem bedienen.
Monitorarm von Humanscale

Monitorarm von Humanscale

NAHEZU SELBSTERKLÄREND: Bedienung und Handhabung beider Modelle sind denkbar einfach.
Monitorarm von Humanscale

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ZUGÄNGLICH: Der Kartuschenwechsel ist kein Hexenwerk.
Monitorarm von Humanscale

Monitorarm von Humanscale

FAZIT: TESTURTEIL

Urteil der Redaktion

Mit beiden Maschinen werden kleine Unternehmen in die Lage versetzt, ihren Postausgang professionell zu bewältigen. Sie sind kompakt, leicht zu bedienen, bieten Kostenstellen und dokumentieren jede Sendung.
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Produkt:  Fs Series 3 und Fn Series 5
Beschreibung:  Frankiermaschinen
Anbieter:  Frama
Preis:  ab 795,00 Euro (Fs Series 3) bzw.
ab 995,00 Euro (Fn Series 5) exkl. MwSt. 
Kontakt:  www.frama.de
Beurteilung
Hardware:
Bedienung:
Funktionalität:
Preis/Leistung:
Gesamtergebnis:
Sehr gut